Angola & Algerien stehen im Viertelfinale:
0:0-Remis bei Afrika-Cup reicht für Aufstieg
- "Nichtangriffspakt" weckt einige dunkle Erinnerungen
- Mali scheitert trotz 3:1-Sieges vs. Malawi in Vorrunde

·Ägypten ist nach Sieg eine Runde weiter
Titelverteidiger erreicht Afrika-Cup-Viertelfinale
·Afrika-Cup: Jubel bei Didier Drogba & Co.
Elfenbeinküste als erstes Team im Viertelfinale
·Daten & Fakten zum Afrika Cup in Angola
Gruppen, Ergebnisse
und sämtliche Rekorde
Beim Afrika Cup stehen weitere Viertelfinalisten fest. Gastgeber Angola und Algerien trennten sich in der abschließenden Runde der Gruppe A mit 0:0, wodurch sich beide Teams das Weiterkommen sicherten. Mali setzte sich gegen Malawi zwar mit 3:1 durch, scheidet aber aufgrund des verlorenen direkten Duells mit Algerien aus dem Turnier aus.
Schnelle Tore der beiden Spanien-Legionäre Frederic Kanoute (1.) und Seydou Keita (3.) ließen Mali im Parallelspiel hoffen. Das ebenfalls noch um den Aufstieg kämpfende Malawi kam durch Russell Mwafulirwa (58.) zwar heran, Mamadou Bagayoko (85.) sorgte aber für die Entscheidung.
Vor den Mannschaften aus Angola und Algerien, die den Zuschauern einen äußerst langweiligen "Nichtangriffspakt" mit minutenlangem Ballgeschiebe in der zweiten Spielhälfte boten, hatten sich bereits die Elfenbeinküste und Ägypten für die nächste Runde qualifizieren können.
Algeriens Teamchef Saadane reagierte nach der Partie zornig auf Kommentare, dass die Nullnummer gegen Angola abgesprochen gewesen sein könnte. "Algerien hat diese Demütigung bei der WM 1982 erfahren, als sich Deutschland und Österreich (1:0, Anm.) arrangiert haben, um uns aus dem Bewerb zu werfen. Ich will betonen, dass dieses Ergebnis nicht ausgemacht war", erklärte Saadane - und sprach damit auch ein dunkles Kapitel in der rot-weiß-roten Fußball-Historie an.
(apa/red)
