KAC komplettiert das EBEL-Viertelfinale:
Meister besiegte Tabellenführer Graz 3:0
- Laibach verspielte letzte Chance gegen Jesenice 3:4
- Capitals fahren 3:4-Auswärtsniederlage in Zagreb ein
Fünf Runden vor Ende des Grunddurchgangs der EBEL stehen die Viertelfinal-Teilnehmer fest. Als achte und letzte Mannschaft qualifizierte sich am Sonntag Titelverteidiger KAC. Der Meister feierte bei Tabellenführer Graz 99ers einen 3:0 (2:0,0:0,1:0)-Sieg und folgte Graz, Salzburg, Linz, den Capitals, VSV, Zagreb und Fehervar in das Play-off nach. Die "best-of-seven"-Serien beginnen am 21. Februar.
Der Rekordmeister aus Klagenfurt profitierte auch von der Niederlage von Olimpija Laibach. Laibach verlor das slowenische Duell in Jesenice mit 4:3 und damit die letzte Aufstiegschance. Damit ist für die beiden slowenischen Clubs die Meisterschaft am 19. Februar beendet.
Meister KAC kam erst gegen Ende der Saison in Schwung. Die Klagenfurter feierten nach Siegen gegen die Vienna Capitals und Red Bull Salzburg auch gegen Tabellenführer Graz 99ers mit dem 3:0 einen vollen Erfolg. Die Grazer vergaben vor rund 4.000 Zuschauern zu viele Chancen, während der um seine Play-off-Chance kämpfende KAC konsequenter seine Möglichkeiten nutzte.
Kein Auswärtssieg für die Capitals
In Zagreb gab es am Sonntag ein weiteres Freiluftspiel. Die Vienna Capitals verpassten dabei auch im fünften Anlauf ihren ersten Auswärtssieg des Jahres 2010. Die Wiener mussten sich in der kroatischen Hauptstadt nach Penaltyschießen mit 3:4 (0:0,2:2,1:1,0:0,0:1) geschlagen geben und fielen damit hinter die Black Wings Linz auf Rang vier zurück.
Salzburg und Linz auf der Siegerstraße
Red Bull Salzburg verteidigte den zweiten Tabellenplatz mit Erfolg. Der Continental-Cup-Sieger gewann beim ersatzgeschwächten VSV mit 5:2. Die Entscheidung fiel mit zwei Treffern in einem Powerplay (50.).
Die Black Wings Linz fanden nach zuletzt zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstraße. Die Oberösterreicher feierten gegen den ebenfalls schon für das Play-off qualifizierten ungarischen Meister Szekesfehervar einen ungefährdeten 4:0-(1:0,2:0,1:0)-Heimsieg. (apa/red)

