Didier Cuche vereitelt ÖSV-Doppelerfolg:
Der Schweizer gewinnt Super-G in Kitzbühel
- Platz zwei und drei für Walchhofer und Streitberger
- Revanche für "Wengen-Watsch'n" ist nicht geglückt
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Miller Schnellster im
Kitz-Abschlusstraining
Didier Cuche hat als erster Schweizer in Kitzbühel einen Weltcup-Super-G gewonnen. Der 35-jährige Routinier aus der Schweiz, auf der Streif schon 1998 (Sprint) und 2008 Abfahrtssieger, sicherte sich 0,28 Sekunden vor dem Österreicher Michael Walchhofer, der nur eine Hundertstel vor dem Überraschungs-Dritten Georg Streitberger Zweiter wurde, die 50.000 Euro für den Sieg.
Zu den geschlagenen Co-Favoriten zählte neben Bode Miller (USA/17.) auch Benjamin Raich, der als 27. weitere Punkte auf den Schweizer Carlo Janka (19.) verlor. Damit brachte der vierte Super-G der Saison den vierten Sieger aus dem vierten Land, nachdem zuvor Manuel Osborne-Paradis (CAN/Lake Louise), Walchhofer (Val d'Isere) und Aksel Lund Svindal (NOR/Gröden) triumphiert hatten.
Aber während Svindal (6.), Janka, Titelverteidiger Klaus Kröll (18.), Raich und Miller beim Abfahrts-Warm-up abgehängt wurden, spielte Cuche vor allem in der "interessant" gesetzten Traverse seine ganze Erfahrung aus.
Zittern musste der sympathische Haudegen aber dennoch lange. Denn einerseits wurde die Sicht immer besser, und andererseits lag der mit Nummer 32 fahrende Österreicher Hans Grugger beim Hausberg noch ein Zehntel vor Cuche, ehe ein ganz grober "Steher" den Salzburger auf Platz 20 zurückwarf.
Das, die zwei ÖSV-Podestplätze sowie Mario Scheiber und Hannes Reichelt ex aequo auf Platz acht ergaben aber doch eine starke Bilanz der ÖSV-Speed-Fraktion. Und sie machte vor den Augen des fünffachen Kitz-Siegers Hermann Maier sowie Stephan Eberharter und Fritz Strobl Mut für die Samstag-Abfahrt, in der Walchhofer und Co. - wohl in erster Linie gegen Cuche - um den ersten Saisonsieg kämpfen.
(apa/red)
