Cuche Schnellster im ersten Streif-Training,
vor Österreichern Scheiber und Walchhofer
- Nur lobende Worte für den Zustand der Abfahrtspiste
- Keine Stürze beim ersten Testlauf in Kitzbühel

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Im Traumzustand und perfekt präpariert hat sich die Streif im ersten Training für die alpine Ski-Weltcup-Abfahrt der Herren am Samstag der Elite dargeboten. Deshalb gab es im Zielraum auch nur lobende Worte. Vom in 1:55,22 Minuten Schnellsten, dem Schweizer Didier Cuche, ebenso wie von den folgenden Österreichern Mario Scheiber (0,17 Sekunden zurück) und Michael Walchhofer (0,36).
Für Trainingsbestzeiten ist Cuche bekannt, und der Gewinner der Abfahrt zum Saisonauftakt in Lake Louise hat nichts dagegen, gleich einmal zu zeigen, was er drauf hat. "Super Zustand", nannte er die Verhältnisse auf der spektakulärsten Abfahrt der Welt. Erfreuliche Bilanz nach 62 gestarteten Läufern: kein einziger Sturz.
Der Zielsprung ist nur ein kleiner Hupfer gewesen, doch darüber wird sich niemand beklagen, hatten in den vergangenen Jahren doch die verheerenden Stürze des US-Amerikaners Scott Macartney und des Schweizers Daniel Albrecht für viel Diskussionsstoff gesorgt.
Scheiber: "Schwierig genug"
"Es ist super zum Fahren. Es sind ganz kleine lästige Schläge drin und bis Samstag wird sich das noch entwickeln", glaubt Scheiber. "Auch wenn viele Experten wieder sagen werden, wenn es nicht schlagt, ist es keine Abfahrt: Meiner Meinung nach ist es schwierig genug."
Dem stimmte auch Walchhofer zu, der seinen Magen-Darm-Infekt auskuriert hat und durch die Krankheit konditionell nichts eingebüßt hat. "Ich bin sehr zufrieden, ich bin mit dem Steilhang sehr gut zurecht gekommen. Mir hat es wirklich getaugt, ich freue mich aufs nächste Mal runterfahren, und das ist nicht immer der Fall", sagte der Salzburger.
(apa/red)
