Licht aus für den Klimaschutz: Hunderte Städte bleiben für WWF-Aktion finster

  • Aktion "Earth Hour" findet am 27. März 2010 statt
  • Bisher wollen sich 250 Städte an daran beteiligen

Um ein Zeichen für mehr Engagement im Klimaschutz zu setzen, wollen Ende März Millionen Menschen in aller Welt für eine Stunde das Licht ausschalten. Wie der WWF mitteilte, haben bereits 250 Städte die Teilnahme an der Aktion "Earth Hour" (Erdenstunde) am 27. März zugesagt.

Dann soll an öffentlichen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten das Licht ausgehen. Unter den bereits angemeldeten Städten sind demnach Moskau, Rio de Janeiro, Rom, Singapur, Seoul, Manila, Toronto, Hongkong und Dallas. Die Aktionen finden jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit statt, wie der australische WWF-Chef Greg Bourne sagte.

Im vergangenen Jahr war es unter anderem im Hafen von Sydney dunkel geworden, als die Lampen an der berühmten Hafenbrücke ausgeschaltet wurden. Auch im Empire State Building in New York gingen die Lichter aus. Die "Earth Hour" hatte erstmals 2007 in Sydney stattgefunden, 2008 nahmen dann bereits Menschen aus aller Welt an der symbolischen Klimaschutz-Aktion teil. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mehr als 3.900 Städte und Gemeinden rund um den Globus. In Österreich waren es Innsbruck, Salzburg, St. Pölten, Eisenstadt, Klagenfurt, Enns und Gloggnitz.

(apa/red)

24.1.2010 13:52
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founder, 24. 01. '10 21:57
Diese unsinnigen Verzichtsmonumente
sind aufs schärfste abzulehnen. Seit jahrzehnten wollen sogenannte "Umweltbewegungen" uns einbleuen "Umweltschutz ist Verzicht".

Damit ist den wahren Umweltschutz und der Wirtschaft unermesslicher Schaden zugefügt worden.
http://auto.pege.org/2009-mobilitaet/verpasste-chancen.htm

Wahrer Umweltschutz bedeutet ein hoher Lebensstandard für die gesamte Menscheit mit erneuerbarer Energie. Da braucht man auf nichts zu verzichten, Sonnenenergie ist genug da.

Einfach dargestellt, in ein paar Jahren sitze ich in meinen Plusenergiehaus mit 18 kW Photovoltaik am Dach, fahre mit einem Campiingbus großen Elektroauto am Wochenende 50 km zum Chimsee. Da hat sich dann kein Umweltfuzzi zu erblöden darüber zu diskutieren, daß dieser Ausflug 2 Stunden die Stromproduktion meines Hausdachs kostet.
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