Erneutes Trara um unsere Bundeshymne:
Heinisch-Hosek fordert "Töchter" im Text
- Ministerin selbst sieht keine Urheberrechts-Probleme
- 2005 schlug Rauch-Kallat erfolglos eine Änderung vor
Nach dem Wirbel um die von Christina Stürmer gesungene Pop-Version der Bundeshymne spricht sich Frauenministerin Heinisch-Hosek jetzt für eine Textänderung aus. Ihrer Meinung nach sollen auch die "Töchter" des schönen Österreich darin gewürdigt werden.
Zwar habe die Textänderung der Hymne nicht oberste Priorität, aber: "Es wäre ein schönes Signal", erklärte die Ministerin in mehreren Zeitungen. Nach ihrer Rechtsauffassung gebe es auch keine urheberrechtliche Probleme, da die Republik über die Rechte an der Bundeshymne verfüge. Kleine sprachliche Änderungen seien deshalb ihrer Meinung nach möglich. Die Erweiterung um die Töchter im Text soll jedenfalls mit den ÖVP-Regierungsmitgliedern besprochen werden, kündigte Heinisch-Hosek an. Schließlich soll die Textänderung im Ministerrat beschlossen werden.
Die Diskussion um eine Textänderung in Richtung Gleichberechtigung ist nicht neu. 2005 schlug die damalige ÖVP-Frauenministerin Rauch-Kallat vor, die Passage "Heimat bist du großer Söhne" durch "Heimat großer Töchter, Söhne" zu ersetzen - der Koalitionspartner BZÖ lehnte die Umtextung allerdings ab.
(apa/red)
Causa Buwog14:44
KHG-Anwalt verurteiltAnklage wegen Urkundenunterdrückung - Jurist muss Geldstrafe zahlen
US-Präsidentschaftswahlen15:05
Romneys Klotz am BeinDer milliardenschwere Investor macht dem Obama-Rivalen das Leben schwer
Altkanzler in Ungarn13:52
Schüssel lobt OrbanEx-Kanzler bei Konferenz in Budapest: "Regierung verdient Achtung für ihre Arbeit"

