Montag, 18. Jänner 2010

Regierung befasst sich mit der Integration:
Aktionsplan wird im Ministerrat vorgelegt

  • Deutschkenntnisse und Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Integration soll künftig gemessen & evaluiert werden

Deutschkenntnisse und Qualifikationspflicht gegen einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt, die Akzeptanz von Normen und Werten des österreichischen Rechtsstaates bei gleichzeitigem Kampf gegen Fremdenhass und Rassismus, das sind Eckpunkte des "Nationalen Aktionsplan für Integration". Die zentralen Bereiche, bei denen SPÖ und ÖVP ansetzen wollen, sind Sprache, Bildung und Arbeitsmarkt.

Die Endversion des Aktionsplans wird - nach einer kleinen Verstimmung zwischen Innenministerin Fekter und Verteidigungsminister Darabos im Vorjahr - heute im Ministerrat mit Ergänzungen seitens der SPÖ vorgelegt. Zuwanderer müssen künftig vor der Einreise in Österreich Basis-Deutschkenntnisse vorweisen. Zielgruppe sind nachzugsberechtigte Familienangehörige aus Drittstaaten, nicht aber etwa höher Qualifizierte. Im Gegenzug wird Familienangehörigen der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert.

Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis sollen insgesamt aufeinander abgestimmt werden. Gleichzeitig wird der Grundsatz aufgestellt, dass "Integration vor Neuzuzug" steht. Die Integrationsvereinbarung verlangt künftig auch das deutlich höhere Sprachniveau B1. Von den Migranten wird die Akzeptanz von Normen und Werten des österreichischen Rechtsstaates verlangt.

Integration messen und evaluieren
Der Integrationsprozess soll anhand von Integrationsindikatoren systematisch gemessen (Monitoring) und evaluiert werden. Am Ende einer erfolgreichen Integration steht der Erhalt der österreichischen Staatsbürgerschaft. Die im Plan vorgesehenen Maßnahmen müssen im nächsten Schritt in Gesetze gegossen werden.

Die Grünen erwarten sich vom Aktionsplan nur wenig, denn es sei "völlig unklar, wer für welche Maßnahmen zuständig ist und vor allem, wer sie finanziert", sagte Alev Korun, Integrationssprecherin der Grünen. FPÖ-Generalsekretär Vilimsky sprach sich überhaupt gegen einen Integrationsaktionsplan aus, der Millionen koste, denn Integration sei eine "Bringschuld".
(apa/red)

18.1.2010 22:24
Vasant, 19. 01. '10 10:13
Kampf gegen Fremdenhass und Rassismus?
Man liest immer nur, dass man gegen Fremdenhass und
Rassismus in Österreich "kämpft", aber wer kümmert sich
um die Sicherheit in unserem Land? Warum steigen die
Verbrechen bei "nicht integrierbaren" so drastisch an?
Warum filtert man nicht zwischen Asylbedürftigen und
zwischen Verbrechern bevor man ALLES integrieren will?

Viele Ausländer die herkommen und sich nicht anpassen
haben doch einen Fremdenhass gegen uns Österreicher
bzw. sind Rassisten weil sie sich nicht hier anpassen
wollen! Aber unsere sozialen Leistungen und das
Gesundheitswesen wird sehr gerne in Anspruch
genommen? Das zahlen ja auch die Österreicher!

Also was sollen wir noch alles tun? Sind wir in unserem
eigenen Land die Diener, die jedem alles schenken
müßen und die dann auch noch als Rassisten beleidigt
werden?
DerLiebeAlex, 19. 01. '10 08:34
Hat schon mal jemand....
einen guten Vorschlag der Grünen gehört? Ich lese und höre immer nur, dass sie sich über irgendetwas aufregen und nörgeln. Wir wärs mal mit Nachdenken und Ideen einbringen und nicht nur Aufregen liebe Grüne!? Oder könnt ihr das nicht? Die Partei ist doch echt ein Witz, mehr nicht! Zum Glück verscheucht ihr eure Wähler, denn diese Partei hätte oben eh nix zu suchen!
hc-fan, 19. 01. '10 08:12
Integration????
Das Bild oben besagt alles!!!!!
Vasant, 19. 01. '10 10:09
Re: Integration????
Du verstehst das falsch ... Integration bedeutet, dass die
Österreicher sich anpassen müßen;)