Dienstag, 12. Jänner 2010

Wa(h)re Liebe? Sex-Roboter bald erhältlich:
"Roxxxy" kann auch Konversationen führen

  • Sprachtalent liegt auf dem Niveau eines Kleinkindes
  • Individuelle Gespielin soll bis zu 6.000 Euro kosten

Es ist eine amüsante Tatsache, dass Pornographie in der Tech-Welt eine maßgebliche Triebkraft ist. So hätte etwa das Internet ohne entsprechende Inhalte nicht so schnell Verbreitung gefunden oder VHS nicht den Kampf gegen die Konkurrenz gewonnen. Nun steht die "Ware" Liebe davor, die Welt der Roboter kräftig aufzumischen: Auf der AVN-Messe in Las Vegas stellte TechCompanion nämlich mit "Roxxxy" den ersten marktreifen Sex-Roboter vor.

Über die inneren Werte der dauerwilligen Latexhaut ist noch nicht viel bekannt, aber das dürfte den potenziellen Kunden vermutlich auch reichlich egal sein. Fakt ist, dass die Cyber-Braut optisch an die Wünsche der Kunden angepasst werden kann. Darüber hinaus soll sie in einem beschränkten Ausmaß gesprächig sein: Will man dem geistigen Vater TechCompanion Glauben schenken, so kann sie auch Konversationen führen. "Sex ist eine Sache, dann will man aber auch mit einer Person sprechen", sagt Douglas Hines, Gründer des Unternehmens. Allzu weit gehen "Roxxxys" Fähigkeiten aber noch nicht, das Sprachvermögen liegt ungefähr auf dem Niveau eines Kleinkindes.

Künstliche Gespielin noch recht passiv
Die berührungsempfindlichen Sensoren sind an strategischen Punkten angebracht. Der Roboter merkt auch, wenn er bewegt wird. Selbst bewegen kann sich "Roxxxy" aber nicht, auch die Lippen bleiben starr. Die Sprachausgabe erfolgt über einen internen Lautsprecher. Die auf der Präsentation zu hörenden Sätze wurden alle zuvor gespeichert. "Roxxxy" sei aber auch in der Lage, neue Sätze aus den gespeicherten Worten und Klängen zu bilden, sagt Hines.

Über ein dazugehöriges Notebook und das Internet sollen die Sprachfähigkeiten ständig erweitert werden. Da Hines Fußball-Fan ist, kann man sich mit "Roxxxy" auch schon über Manchester United unterhalten. Der Besitzer könne auch zwischen verschiedenen "Persönlichkeiten" wählen, von "Wild Wendy" bis "Frigid Farrah", erklärt Hines. Kosten soll der Roboter zwischen 7.000 und 9.000 Dollar (4.818 bis 6.195 Euro). (red/apa)

12.1.2010 10:13
maierhofer____, 12. 01. '10 17:38
wer?
Welcher gestandene Mann könnte bei so einem Blechhaufen einen hochkriegen?
Ausserdem will ich einen Putzroboter und keine "Sex-Sklavin"