Mittwoch, 13. Jänner 2010

Preislimit für Hypo bei 3,4 Milliarden €: Ex-
BayernLB-Chef fühlte sich nicht getäuscht

  • Hat Schmidt mitverdient? "Das ist blanker Unsinn"

Die BayernLB hätte im Mai 2007 für 50 Prozent plus eine Aktie an der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) bis zu 1,7 Milliarden Euro bezahlt, berichtet das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner aktuellen erscheinenden. Der damalige Vorstandschef Werner Schmidt, der nun von der Münchner Staatsanwaltschaft verdächtigt wird, zuviel für die Mehrheit an der HGAA bezahlt zu haben, beziffert über seinen Rechtsanwalt gegenüber NEWS das Limit, das der Verwaltungsrat dem Vorstand 2007 gesetzt hatte, mit einem Gesamtwert der HGAA von 3,4 Milliarden Euro. Bezahlt hatte die BayernLB 2007 1,625 Milliarden für 50 Prozent plus eine Aktie, was einem Gesamtwert von 3,25 Milliarden Euro entspricht.

Verdächtigungen, Schmidt hätte am Hypo-Deal selbst mitverdient wehrt sein Rechtsanwalt gegenüber NEWS entschieden ab "Das ist blanker Unsinn. Das glaubt nicht einmal die Münchner Staatsanwaltschaft", so Schmidts Verteidiger. Auf die Frage, ob sich Schmidt jetzt im Nachhinein den Kauf der Hypo Group betreffend getäuscht fühle, meinte sein Anwalt: "Nein, er hat nicht erkennen lassen, dass es so wäre. Das kann man nicht sagen", meint Schmidts Anwalt zu NEWS.

Mehr dazu gibt es im NEWS 02/10 zu lesen

13.1.2010 12:21