"Part of the Game"-Affäre
"Muss nur irgendwie zuwikumman"
- Einbürgerung für Geld: HIER in Passagen des Tonbandmitschnitts REINHÖREN!

Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlichte in seiner Ausgabe 02/2010 Auszüge eines Tonbandmitschnittes von einem Gespräch zwischen dem Kärntner FPK-Politiker Uwe Scheuch und einem Politikberater.
Der Berater erklärt, er hätte einen russischen Investor an der Angel, der - falls er in Kärnten investiert - jedoch die österreichische Staatsbürgerschaft wolle. Es gelte daher "die Rahmenbedingungen" zu diskutieren.
Scheuch antwortet: "Wenn ein Investor kommt und was tut, kriegt er amol den Status einer besonderen Person." Es gebe bereits fertige Projekte "in der Schublade". Wenn der Investor beispielsweise fünf Millionen Euro investiere und das Projekt umgesetzt werde, dann sei, so Scheuch, "die Staatsbürgerschaft no na net part of the game". Und weiter: "Und natürlich, wenn es eine Begleitmusik gibt, die ist nach oben hin unbegrenzt, sag ich mal."
Gleich reinhören!
"Ich tät mir halt wünschen, dass auch ein bisschen was für die positive Zukunft des BZÖ überbleibt."
... "Ich will, falls der Investor kommt, in irgendeiner Form davon auch profitieren können für die Partei. In Form einer Spende. Und wie groß das ist, die Größenordnung von dem was ich sonst weiß, des geht je nachdem wie viel sie hingeben, irgendwo in der Größenordnung zwischen fünf und zehn Prozent, würde ich amol sagen."
Auch der mögliche Zahlungsfluss wird besprochen. Zitat Scheuch: "Wobei über die Modalität, die Art und Weise, muss man sich dann halt unterhalten. Ob es über eine Agentur läuft, das fände ich ganz gut, man muss nur irgendwie zuwikumman."
