Dienstag, 12. Jänner 2010

Griechisches Defizit höher als erwartet:
Minus von 12,7 Prozent wird übertroffen

  • Stabilitätspakt sieht Obergrenze von 3,0 Prozent vor
  • Rating-Agenturen stufen Bonität des Landes herab

Das griechische Budgetdefizit könnte nach Einschätzung der Europäischen Kommission noch höher ausfallen als bisher erwartet. Bezüglich der griechischen Angaben vom Oktober 2009 gebe es viele offene Fragen. Damals hatte die neue sozialistische Regierung das Defizit auf 12,7 Prozent revidiert. Der EU-Stabilitätspakt sieht eine Obergrenze von 3,0 Prozent vor.

Das griechische Statistikamt sei ineffektiv und anfällig für politische Einmischungen, heißt es in einem Bericht der EU-Behörde, der der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Das europäische Statistikamt Eurostat habe die letzten Angaben aus Griechenland vom Oktober 2009 bisher nicht bestätigen können. Offene Fragen gebe es beispielsweise bezüglich der Sozialversicherungs-Fonds, Krankenhaus-Schulden und Transaktionen zwischen der Regierung und Staatsunternehmen.

Die Europäische Kommission geht in dem Bericht davon aus, dass es weitere Anpassungen beim Haushaltsdefizit und bei Schuldenangaben bezüglich 2008 und möglicherweise auch früherer Jahre geben wird. Die EU-Finanzminister werden den EU-Bericht in der kommenden Woche in Brüssel diskutieren.

Die Rating-Agenturen reagierten umgehend auf die Schuldenkrise in Griechenland und stuften die Bonität des Landes herab, was neue Kredite verteuerte.

(apa/red)

12.1.2010 08:00
Viennese, 13. 01. '10 11:27
Die EU und ihre Auswirkungen
Beim EU Beitritt wurde uns von Vranitzky und Ederer ein stabiler Schilling versprochen. Beide haben danach Jobs mit Millionengehältern bekommen. Vranitzky als Konsulent der WestLB und Ederer als GD von Siemens Österreich. Alle preise sind im Schnitt um 50%gestiegen. Ausnahmen sind Mehl,Gries, Salz und Molkereiprodukte. Fleisch ist n guter Qualität fast nicht mehr bezahlbar. Die Mieten sind bis zu 300% gestiegen. Auf der anderen Seite haben wir so großartige Errungenschaften wie keine Glühbirnen mehr, Rauchverbot, offene grenzen damit alles gesindel zu uns kann. Danke EU , danke Frau Ederer, danke Vranz!
Viennese, 13. 01. '10 11:31
Re: Die EU und ihre Auswirkungen
Ich habe noch vergessen zu erwähnen daß die Hauptbeteiligten Parteimitglieder der Sozialistischen Partei sind! Soviel zu den Versprechungen dieser Parteigänger und in der Folge sind es auch die Vrsprechungen von Feymann und Häupl. Zuerst großmundig etwas in den Raum stellen, um dann kleinlaut zu relativieren.
sidestep, 12. 01. '10 10:25
Bravo - wenn ich dass lese...
... dann verstehe ich, dass der LH von Kärnten,Dörfler mit seiner Aussage, dass Kärnten noch lange nicht "neger" ist verstehen. Die EU ist ein einziger Sauhaufen. Als mit Österreich die Verhandlungen über einen Beitritt erfolgten, wurden in der Schlussphase sogar die Uhren angehalten, nur damit man zeitgerecht fertig geworden ist und heute ist Österreich an Brüssel verkauft. Als man Rumänien und Bulgarien dazunahm, erfüllten diese keinesfalls die Beitrittskriterien. Sie wurden trotzdem aufgenommen.

Als die Verhandlungen über die Teilnehmerländer an der Einführung des Euro erfolgte, wusste man in Brüssel, dass Griechenland die Stabilitätskriterien bei Weitem nicht erfüllte. Machte aber nichts. Die Griechen wurden ein Euro-Land. Diese EU ist ein Sauhaufen wie man ihn nicht oft findet!
antikapitalist, 12. 01. '10 09:12
WENN EIN STAAT UMFÄLLT
DANN IST ES GENAUSO WIE BEIM DOMINO! ICH BIN SCHON SEHR GESPANNT AUF DIE NÄCHSTEN MONATE!!