Südafrika enttäuscht: WM-Kartenverkauf
in Afrika läuft bisher nur sehr schleppend
- "Südafrikanische Fans machen am meisten Sorgen"

Danny Jordaan, Organisationschef der Fußball-WM 2010 in Südafrika, hat sich besorgt über den schleppenden Verkauf der Tickets gezeigt. Bisher wurden insgesamt über eine Million der 3,1 Millionen Karten verkauft. Weniger als 100.000 Tickets seien bisher aber in den sechs afrikanischen Staaten verkauft worden, die sich für die WM 2010 qualifiziert haben, berichtete der WM-Organisationschef. "Dies wird das erste Mal sein, dass die gastgebende Nation nicht an der Spitze beim Kartenverkauf steht", sagte er.
"Wir wollen, dass diese WM eine afrikanische WM wird, aber bisher sieht es so aus, als ob die involvierten afrikanischen Teams nicht zu dem Fest kommen", klagte Jordaan über das mangelnde Interesse in Nigeria, Ghana, Algerien, Kamerun, der Elfenbeinküste und Südafrika. "Am meisten Sorgen machen mir die südafrikanischen Fans". Fußball gilt in Südafrika vor allem als Sport der schwarzen - aber oft bitterarmen - Mehrheit.
(apa/red)
