Bernie Ecclestone will Abkürzungen: Um Formel-1-Rennen attraktiver zu machen
- F1-Zampano: "Es wäre gut für das Fernsehen"
- Sportliche Sinnhaftigkeit in Frage zu stellen

Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone hat mit einer ungewöhnlichen Idee aufgewartet, um Formel-1-Rennen attraktiver zu machen: Der 79-Jährige schlägt Abkürzungen vor. "Stellen sie sich eine Abkürzung vor, die jeder Fahrer fünfmal pro Rennen benützen darf. Es würde verhindern, dass Fahrer hinter anderen feststecken. Es wäre gut für das Fernsehen", sagte Ecclestone.
Ecclestone hat zuletzt einige Vorschläge in die Diskussionen eingebracht. Der Brite setzte sich für Änderungen im Punktesystem ein und hat auch kritisiert, dass die Bremsen zu effektiv seien und daher das Überholen erschweren würden. Abkürzungen wären wohl die radikalste Änderung, ähnliches gibt es im Motorsport nicht.
Unabhängig von seinen Vorschlägen ist er überzeugt, dass die am 14. März in Bahrain beginnende WM-Saison 2010 eine besonders interessante wird. Titelverteidiger Jenson Button, Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, der ein Comeback gibt, seien Garanten dafür. "Wir haben vier Weltmeister am Start. Das wird eine gute Konkurrenzsituation innerhalb und zwischen den Teams", erklärte Ecclestone.
(apa/red)
