Bombenanschlag vor Presseamt in Athen:
Polizei macht linke Gruppen verantwortlich
- Sprengsatz detoniert in Abfalleimer vor Eingang
- Der Tatort konnte rechtzeitig abgesperrt werden

Die griechische Hauptstadt Athen kommt nicht zur Ruhe: Eine Explosion erschütterte die Vorstadt Kallithea. Die Detonation ereignete sich vor dem Gebäude des Presseamtes. Angaben über Verletzte lagen zunächst nicht vor, berichteten Reporter im örtlichen Radio.
Die Bombe sei in einem Abfalleimer vor dem Eingang des Gebäudes installiert gewesen, hieß es. Die Polizei konnte den Tatort nach einem anonymen Hinweis absperren. Die Behörden vermuten hinter dem Anschlag linke Gruppen, die in den vergangenen Monaten wiederholt Polizisten angegriffen und Bomben gezündet hatten.
Bereits vergangenen Samstag hatte eine dieser Gruppen einen Bombenanschlag vor dem Parlamentgebäude von Athen verübt, bei dem niemand verletzt wurde. Zu dem Anschlag hatte sich eine linksextreme Gruppierung bekannt. Seit bei einer Demonstration im Dezember 2008 ein junger Mann von der Polizei erschossen wurde, kam es auch zu einer Reihe von Anschlägen gegen große Firmen.
(apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
