Antreten zum großen Bewerbungsgespräch:
Barrosos Kandidaten müssen sich vorstellen
- Anhörungen der Kandidaten für Kommissarsposten
- Österreicher Hahn muss am Donnerstag antreten

·Gehaltsstreit: EU-
Kommission reicht es
Behörde klagt jetzt wegen
geringer Lohnerhöhung
·Großes Ressort für unseren Kommissar
EU: Johannes Hahn
erhält Regionalagenden
·Auf den mächtigsten Sesseln in der Union
Was EU-Ratspräsident & Außenbeauftragter dürfen
Mit einer Befragung der neuen EU-"Außenministerin" Catherine Ashton haben in Brüssel die Anhörungen der künftigen EU-Kommission begonnen. Die Britin Ashton und der designierte Kommissar für den EU-Haushalt, der Pole Janusz Lewandowski, waren die ersten Kommissionsmitglieder, die sich dem politischen Verhör stellen mussten.
Ashton sagte, die Schaffung eines neuen diplomatischen Dienstes der EU sei ihre "Top-Priorität". Europa müsse sich außenpolitisch stärker als bisher engagieren: "Und wir müssen dafür sorgen, dass unsere Stimme gehört wird."
Das Europaparlament wird nach der Befragung sämtlicher 26 Kandidaten am 26. Jänner darüber abstimmen, ob die Kommissare am 1. Februar die Arbeit aufnehmen dürfen. Lediglich Kommissionspräsident José Manuel Barroso ist bereits offiziell im Amt bestätigt worden.
Der designierte österreichische EU-Kommissar Johannes Hahn muss sich am Donnerstag den Fragen stellen. Hahn wird für die Regionalpolitik zuständig sein.
(apa/red)
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