Mittwoch, 13. Jänner 2010

Für Priklopil war Natascha "meine Bibi":
Psyche des Entführers ist durchleuchtet

  • NEWS: Entführung war wohl schon jahrelang geplant
  • Plante Prikopil etwa Herat mit Natascha Kampusch?

Das Verbrechen an Natascha Kampusch war das Gräuelwerk - eines Einzelnen. Die Entführung des Mädchens, damals, am 2. März 1998, ist also von Wolfgang Priklopil alleine geplant und durchgeführt worden; er alleine hat sein Opfer achteinhalb Jahre lang gefangen gehalten. Das steht für die Ermittler jetzt eindeutig fest; die "Akte Kampusch" gilt daher als geschlossen.

Die Causa war im vergangenen Jahr neu aufgerollt worden; sämtlichen Hinweisen - auch den abstrusesten zu dem Fall - wurde dabei nachgegangen, und es fanden nochmals umfangreiche, lange Verhöre statt. Mit Menschen aus dem Umfeld des Opfers und des Täters. Und mit Natascha selbst.

Aufgrund dieser ausführlichen Einvernahmen (darunter auch den Aussagen von Ernst H. - dem besten Freund Priklopils, welchem der Täter wenige Stunden vor seinem Tod eine Art "Lebensbeichte" abgelegt hatte) ist es nun gelungen, ein "posthumes Täterprofil" des Kidnappers zu erstellen.

Jahrelange Planung
Wie NEWS in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, dürfte der Täter sein Verbrechen schon jahrelang geplant gehabt, und sein Opfer genau ausgesucht haben. Seine irre Idee sei gewesen, ein Kind zu entführen und es in Gefangenschaft zu seiner "Traumfrau" - "aus einem grauen Entlein einen wunderschönen Schwan" - zu machen.

Das Motiv für die Wahnsinnstat wäre vor allem in den immensen Minderwertigkeitskomplexen des Täters suchen. Er hielt sich selbst für hässlich; empfand sich jeder erwachsenen Frau gegenüber als unterlegen.

Das Kidnapping sei zwar "von langer Hand entworfen" worden, aber letztendlich "spontan" geschehen. Die Hinweise dafür: Noch für Mitte März 1998 hatte Priklopil einen Skiurlaub geplant gehabt, auch das Verlies im Keller seines Hauses war zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt gewesen.

Priklopils "Bibi"
Bereits am ersten Tag der Entführung hat der Täter seinem Opfer einen neuen Namen gegeben. Bis zu ihrer Selbstbefreiung nannte der Peiniger Natascha "Bibi". Priklopils weiterer Plan dürfte gewesen sein, das Mädchen irgendwann vollends in seine "offizielle Welt" zu integrieren, ihr möglicherweise einen neuen Pass zu beschaffen, sie vielleicht sogar zu heiraten.

Mehr dazu gibt es im NEWS 02/10 zu lesen

13.1.2010 13:03
MyHomebound, 14. 01. '10 11:53
Die Akte K ist geschlossen
Hoffentlich für immer in ganz tief vergraben, damit wir endlich Ruhe von diesem Komödiantenstadel haben.
P.S.
Tut mir leid für ANTIKAPITALIST, der wird dann brotlos. Der hat zwar nicht viel zu sagen, meldet sich aber auch immer - wie NK
nizofa, 14. 01. '10 08:06
Die Akte Kampusch ist geschlossen...
... schließt auch ihr damit ab, wir Österreicher wollen absolut nichts mehr hören, lesen oder sehen was mit der gekünstelten, verlogenen, mediengeilen und geldgierigen Natascha Kampusch in Zusammenhang gebracht wird!
antikapitalist, 14. 01. '10 09:42
Re: Die Akte Kampusch ist geschlossen...
du bist doch selbst mediengeil,warum liest du den sonst diesen bericht!!!!typisch blöder,sudernder österreicher!!!!
nizofa, 14. 01. '10 11:12
Re: Die Akte Kampusch ist geschlossen...
Bist du Natascha???
Kannst wie es scheint mit dem Begriff "mediengeil" nichts anfangen, nur zur Info, so bezeichnet man langläufig alle, die an keiner Kamera, keinem Mikrophon usw. vorbeigehen können!
Tust mir leid, weil du dich angegriffen fühlst.
antikapitalist, 14. 01. '10 11:44
Re: Die Akte Kampusch ist geschlossen...
.......und keinem bericht widerstehen können!!! loool