Dienstag, 12. Jänner 2010

Nach Vandalismus am Bahnhof Wien-Süd:
Junge Randalierer von Polizei geschnappt

  • 24 Waggons zerstört: Schaden von 550.000 Euro
  • Kriminelle Aktionen einfach aus Langeweile begangen

Nach Vandalenakten am Frachtenbahnhof Wien-Süd ist nun eine Jugendclique ausgeforscht worden. Die Freunde hatten u.a. in der Nacht auf den 26. Dezember des Vorjahres 24 Waggons sowie Züge zerstört und insgesamt einen Schaden von 550.000 Euro verursacht. Die 16- bis 18-Jährigen sollen aus Langeweile gehandelt haben. Die Teenager aus Favoriten und Simmering sind geständig und befinden sich in Haft.

Die zwei Brüder, ein Freund und ein Mädchen hatten an 19 Personenwagen, zwei Nostalgiewaggons sowie zwei Loks vor allem die Glasteile der Garnituren zerschlagen. Genau das wurde ihnen zum Verhängnis: Einer der Täter verletzte sich an einem Zugfenster und hinterließ eine Blutspur.

Über seine DNA wurde der Bursch am 5. Jänner ausgeforscht. Der 16-Jährige war wie seine Freunde wegen Sachbeschädigung und Brandstiftung amtsbekannt. Noch am selben Tag wurden seine Komplizen identifiziert und festgenommen.

Der Vandalenakt am 26. Dezember verursachte laut Polizei einen Schaden von 450.000 Euro. Zusätzlich gaben die Burschen zu, am 19. Dezember 2009 um 20.30 Uhr ohne ihre Freundin einen Waggon in Brand gesteckt zu haben. Sie sorgten damit für weitere 100.000 Euro Schaden.

(apa/red)

12.1.2010 12:41