Festnahme im Welser Frauenmord: 30-
Jähriger soll seine Ex-Frau ermordet haben
- Tatverdächtiger wurde in Nervenklinik eingewiesen
- Mit Kabel erdrosselt & mehrmals auf sie eingestochen

Ein 30-jähriger Türke soll seine 28-jährige Ex-Frau in ihrer Wohnung in Wels ermordet haben. Die Leiche wurde von der Mutter des Opfers aufgefunden. Der Mann, der laut Polizei unter "psychischen Ausnahmeerscheinungen" leidet, wurde festgenommen. In der Nacht hielt die Polizei den 30-Jährigen mit seinem Wagen auf der Autobahn zwischen Linz und Wels an.
Wegen Drogenbeeinträchtigung wurde er in die psychiatrische Klinik in Wels eingeliefert. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass seine Ex-Frau tot in ihrer Wohnung lag.
Davor dürfte der Mann die 28-Jährige massiv attackiert haben, bevor er sie mit einem Kabel erdrosselt und mehrmals mit einem Messer auf sie eingestochen haben soll. Wie die Mutter des Opfer bei den Einvernahmen angab, war eine Aussprache zwischen ihrer Tochter und deren Ex-Mann geplant. Es sollte vermutlich um das Sorgerecht des dreijährigen gemeinsamen Sohnes gehen.
Gedächtnislücken beim 30-Jährigen
Der mutmaßliche Täter gestand, in die Wohnung des Mordopfers gekommen zu sein. Er habe massiv auf das Opfer eingeschlagen, an weitere Details könne er sich aber nicht mehr erinnern, gab der 30-Jährige an. Der Tatverdächtige wurde in die Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg in Linz eingeliefert.
Die Frau hätte einen Gerichtstermin mit ihrem geschiedenen Ehemann gehabt, um weitere Sorgerechtangelegenheiten zu regeln. Das gemeinsame Kind soll sich während der Bluttat vermutlich im Schlafzimmer der Wohnung aufgehalten haben. Es hätte am von der Mutter des Mordopfers abgeholt werden sollen.
(apa/red)
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