Mittwoch, 3. März 2010

In bester Gesellschaft

  • Silvia Meister über die Kinder erfolgreicher Väter
  • Harte Arbeit statt Privatjets und Platin-Kreditkarten

Attila Dogudan hat ein Imperium aufgebaut. Aus eigener Kraft. Mit immensem Arbeitseinsatz und absolutem Instinkt fürs Business. Restaurants, Hotels, Bars gehören heute zum Unternehmen des Catering-Königs. Wie schaffen’s die Kinder eines so erfolgreichen Vaters, auf dem Boden zu bleiben?

Indem er dafür sorgt, dass sie nicht abheben. Sie nicht mit Platin-Kreditkarten ausstattet, sondern sie dazu anhält, zu arbeiten, und ihnen damit die Chance gibt, sich zu Menschen zu entwickeln, die wissen, wie schwer man sich sein Geld verdient. Wie die Söhne von Attila Dogudan, die in New York erfolgreich eine Dependance der Traditionskonditorei Demel führen. Als „liebenswerte, bodenständige Burschen“ werden sie von allen, die sie kennen, beschrieben. Letztendlich haben sie das ihrem Vater zu verdanken, dessen Satz „Du weißt ja nicht, was du nicht weißt“ sie stets in den Ohren haben. – So wie meine Freundin M., deren überaus vermögender Vater sie nach der Matura hinter die Wurstbudel eines Supermarktes in der tiefsten Schweiz schickte, damit sie das harte Arbeitsleben kennenlernt. Oder wie Karl Wlaschek jun., Sohn des legendären Billa-Gründers, der mir gesagt hat: „Ich hab beim Libro an der Kassa angefangen. Und ich hab dort viel gelernt. Schnell tippen und viel fürs Leben.“ – Ob aus reichen Kindern Menschen werden, entscheiden die Eltern.

3.3.2010 12:22
King_Salomon, 21. 01. '10 12:24
Austriakische Doppelbödigkeit
Die beiden Show Clowns reizen jedes Thema aus und sticheln halt so lange herum, bis bei jemanden die Sicherungen durchknallen. Ich kann Herrn Heider verstehen, ich wäre vermutlich mit all den blöden "Schwulen" Fragen, die mittlerweile eh schon jeder kennt, auch ausgerastet. Es zeigt, wie wenig Anstand, Nobless und Fingerspitzengefühl die beiden haben. Das Niveau der beiden ist mir zu niedrig, deshalb schau ich mir diesen Scharrn auch gar nicht mehr an. Entweder ist man verblödet, um sich das anzusehen, oder man wird es beim Konsum. Genau dort ist das Kernproblem des ORF. Anstatt nach oben nivellieren, dreht man in die falsche Richtung. Das Ergebnis ist dann eben jemand, der ausrastet. Und jetzt rufen alle "pfui, Nestbeschmutzer". Herr Heider hat vollkommen recht mit seiner Aussage. Bravo
sidestep, 17. 02. '10 16:10
Re: Austriakische Doppelbödigkeit
Ich bin nicht der Meinung dass, wer viel Geld ausgibt, das Recht hat das Beste zu bekommen. Wer in Kauf nimmt mit einem Lugner am gleichen Ball zu sein, der hat das Recht, das Beste zu bekommen schon bei der Eingangstür abgegeben!