Samstag, 9. Jänner 2010

Ermittlungen zu Tod von Jackson beendet:
Anklage gegen Leibarzt in Kürze erwartet

  • Kardiologe vermutlich wegen Totschlags vor Gericht
  • "Akute Vergiftung" Ursache für Jackos Herzversagen

Sieben Monate nach dem Tod Michael Jacksons droht dem Leibarzt des Popsängers nun eine Anklage wegen Totschlags. Die Ermittlungen nach dem für die Öffentlichkeit völlig unerwarteten Tod des "King of Pop" seien abgeschlossen, berichten amerikanische Medien. Die Anklage gegen den Kardiologen Conrad Murray dürfte bereits in wenigen Wochen folgen und wahrscheinlich auf Totschlag lauten, heißt es unter Bezug auf Ermittlerkreise. Murray hatte dem 50-jährigen Jackson am frühen Morgen des 25. Juni etliche Beruhigungsmittel gegeben, die dem Star zum Verhängnis wurden.

Der Arzt hatte Jackson wohl auf dessen Drängen zahlreiche Tabletten gegen seine Schlafstörung gegeben und ihm anschließend auch noch das Narkosemittel Propofol gespritzt. Bald darauf erlag der Sänger einem Herzstillstand. Nach dem amtlichen Ergebnis der Gerichtsmedizin war eine "akute Vergiftung" mit Propofol die Ursache des Herzversagens. Noch ist allerdings keine Anklage erhoben. "Wir haben noch kein laufendes Verfahren", zitiert die "Los Angeles Times" eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Anklagevertreter würden noch die von der Polizei gesammelten Fakten prüfen. Eine Entscheidung, Murray anzuklagen, gebe es noch nicht.

Murray soll neben seinem Anwalt Ed Chernoff jetzt auch noch den Strafrechtsexperten Michael Flanagan aus Glendale bei Los Angeles verpflichtet haben. Der "LA Times" zufolge hatte Flanagan den bisher einzigen Fall in Los Angeles gewonnen, bei dem es zu einer Anklage wegen eines Todes durch Propofol gekommen war. Vor sechs Jahren waren zwei Krankenschwestern angeklagt worden, einem Krebspatienten ohne Aufsicht eines Arztes das Mittel verabreicht und ihn getötet zu haben. Flanagan verteidigte eine der beiden Frauen und erreichte einen Freispruch.

Murray behandelt seit einigen Wochen in der Armstrong-Klinik von Houston (Texas) wieder Patienten. Dort hatte er als Kardiologe gearbeitet, bis er im Frühling die Stelle als Jacksons Leibarzt übernommen hatte. Seine Aufgabe sollte darin bestehen, den Sänger auf die Konzertreihe "This Is It" ab Mitte Juli in London vorzubereiten und ihn dafür fit zu halten. (apa/red)

9.1.2010 15:27
Vasant, 09. 01. '10 17:10
Wo ist guter Journalismus geblieben?
3 Monate vor Jacksons Tod hat er seine vorige Ärztin
entlassen, weil die sich GEWEIGERT hat ihm das Propofol
zu injizieren sprich er wollte das schon lange selbst so!

Laut eigener Angaben konnte er nicht mehr schlafen,
was keinen wundern darf, nachdem was der aus "seinem"
Körper gemacht hat bzw. was der ihm angetan hat.

Dr. Murray war halt sichtlich ein Arzt, wie viele andere
auch, die das Geld liebten und daher hat er Michaels
Wunsch erfüllt.

Aus ärztlicher Sicht natürlich ein Verbrechen, weil man
dies doch nicht auf "Wunsch" eines Patienten verabreichen
darf, aber aus menschlicher Sicht denke ich vielleicht
wollte Michael auch endlich seine Ruhe finden, nämlich
die ewige Ruhe!

Man sollte die anklagen, die über Jahrzehnte wegen Gier
und Geld das "Monster" aus ihm gemacht haben!