Verkehr und Schnee mögen sich nicht:
Europa hat Troubles mit der weißen Pracht
- Verkehrsprobleme und zahlreiche gestrichene Flüge
- In Polen sind 100.000 Menschen ohne Elektrizität
·Der Globus in Frau
Holles eisigem Griff
KLICKEN: Winterliche
Eindrücke aus nah & fern
·Wintereinbruch
nur halb so schlimm
Etwas Neuschnee in weiten Teilen Österreichs
·Frostige Kunstwerke
aus Schnee und Eis
BILDER: 26. Eis-Festival im chinesischen Harbin

Die Schneemassen sorgen weiter für Behinderungen in weiten Teilen Europas. So müssen sich die Passagiere auf Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main weiter auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen. In Spanien mussten am Flughafen Madrid-Barajas Dutzende Flüge gestrichen werden. In Polen sind derweil noch 100.000 Menschen ohne Strom.
In Frankfurt hieß es am Montag, die Lage habe sich zwar normalisiert, aber es sei trotzdem mit einigen Annullierungen und Verzögerungen im Flugbetrieb zu rechnen. Flüge von London nach Frankfurt werden demnach ausfallen. Außerdem würden Maschinen nach Madrid und Warschau nicht starten. In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Lage auf den Straßen langsam entspannt. Räumfahrzeuge und Helfer sind weiterhin im Dauereinsatz.
Am Flughafen Madrid-Barajas wurden bis zum Vormittag 57 Flüge gestrichen. Betroffen waren vor allem Inlandsrouten, aber auch im internationalen Flugverkehr kam es zu Behinderungen. Auch im Straßenverkehr kam es zu erheblichen Schwierigkeiten. Im Norden und Osten des Landes wurden Hunderte Nebenstraßen wegen Schneeverwehungen und Eis gesperrt.
Polen: 65.000 Haushalte ohne Strom
In Polen müssen derweil rund 100.000 Menschen nach heftigen Schneefällen am Wochenende weiter ohne Strom auskommen. Die Schneemassen hatten zahlreiche Strommaste beschädigt, auch Leitungen waren gerissen. Am schlimmsten ist die Lage in Schlesien im Süden des Landes, wo 65.000 Haushalte teilweise seit Samstag keine Elektrizität haben. Unter den Folgen des Wintereinbruchs leiden auch Zehntausende Bahnfahrer.
In Tschechien gibt es noch immer Verkehrsprobleme. Im böhmischen Landesteil herrschte in mehreren Regionen weiter der Verkehrsnotstand. Wegen Schneeverwehungen kam es im Zugverkehr teilweise zu mehrstündigen Verzögerungen, von denen auch Verbindungen nach Wien betroffen waren.
In Frankreich soll indes die Armee am Montag helfen, eingeschneite Haushalte zu befreien. Auf dem Ätna in Sizilien, dem höchsten aktiven Vulkan Europas, ist derweil der Winter eingekehrt: Der 3.350 Meter hohe Berg zeigte sich am Montag schneebedeckt. Am Sonntag hatte sich der Vesuv bei Neapel ganz in Weiß präsentiert.
(apa/red)
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