Was passiert mit der Sammlung Leopold?
Elisabeth Leopold über die Restitutionsfrage
- NEWS: Erster Bericht über Sammlung ist fertiggestellt
- Finanzielle Einigung mit Erben strittiger Bilder geplant

Der von Provenienzforschern des Bundes erstellte erste Bericht über die Sammlung Leopold ist fertig und soll noch im Jänner vom Ministerium präsentiert werden. Wie NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, wurden 17 Hauptwerke von 11 Vorbesitzern überprüft. Sammlerin Elisabeth Leopold nimmt in NEWS zu Details des Berichtes Stellung: "Wir sind uns mit den Forschern im Großen und Ganzen einig. Die meisten Bilder sind unbedenklich oder Notverkäufe, die wir jetzt mit einer Kommission bewerten.
Unzweifelhaft entzogen wurden Schieles "Häuser am Meer". Als Stiftung unterliegen wir nicht den Kriterien des Bundes, entziehen uns aber unserer moralischen Verpflichtung nicht. Wir wünschen uns eine finanzielle Regelung mit den Erben der Kunstsammlerin Steiner. Dazu müssten wir andere Bilder verkaufen." Die in New York beschlagnahmte "Wally" will Leopold "unbedingt halten". Stiftungsinsidern zufolge sucht man Kontakt zur Klägerfamilie im Sinne einer gütlichen Lösung.
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