US-Militärs sind für Iran-Angriff gerüstet:
General Petraeus bestätigt "Notfallpläne"
- Unterirdische Anlagen könnten ausgeschaltet werden
- USA zweifeln an friedlicher Nuklearenergie des Irans

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Die US-Streitkräfte haben nach den Worten des für die Region zuständigen Generals David Petraeus "Notfallpläne" für mögliche Militärschläge gegen iranische Atomanlagen ausgearbeitet. Es wäre unverantwortlich, wenn sich die Militärs nicht auf einen solchen möglichen Fall vorbereiten würden, sagte Petraeus in einem Interview des TV-Senders CNN.
Petraeus, der für Operationen in Nahost und Zentralasien zuständig ist, nannte nach Angaben des Senders vom Sonntag keine Einzelheiten. Mit Blick auf stark gesicherte und teilweise unterirdische iranische Atomanlagen meinte der General lediglich, diese könnten dennoch getroffen werden.
Die USA und andere westliche Länder fürchten, dass der Iran seine Urananreicherung zum Bau von Atombomben nutzen könnte. Dagegen betont Teheran, es handle sich bei seinem Programm ausschließlich um friedliche Nutzung von Nuklearenergie.
Drohung mit weiteren Sanktionen
Die USA haben bereits weitere Sanktionen im Visier, falls es in Kürze keine Einigung im Atomstreit geben sollte. Dagegen winkte China bereits ab. Dies sei nicht die Zeit für Sanktionen, sagte der Vertreter Pekings im UN-Sicherheitsrat vor wenigen Tagen. Man brauche mehr Zeit und Geduld für weitere Gespräche. Dem Sicherheitsrat gehört derzeit auch Österreich als nicht-ständiges Mitglied an.
Mitte Jänner könnte die Sechser-Gruppe - die ständigen Sicherheitsratsmitglieder USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland - über nächste Schritte diskutieren. Der Iran meinte kürzlich, der Westen sollte eine "pragmatische Linie" einnehmen, es dürfe keine Ultimaten geben, Sanktionen würden eine Lösung nicht näher bringen. (apa/red)
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