Asylzentrum sollte eigentlich nach Kärnten:
Stand laut Niessl im Koalitionsabkommen
- profil: Landeshauptmann will einige Dinge klarstellen
- "Wenn Eberau im Süden liegt, dann auch Vorarlberg"
Interne Kritik an populistischer SPÖ-Vorgangsweise

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In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" sagt der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl, dass ursprünglich nicht der "Süden", sondern ausdrücklich Kärnten als Standort für das dritte Asyl-Erstaufnahmezentrum im Koalitionsübereinkommen fixiert gewesen sei: "Das ist auch drinnen gestanden." Warum die Koalitionsspitzen dies geändert hätten, wisse er nicht. Eberau liege jedenfalls nicht im Süden Österreichs: "Wenn Eberau im Süden ist, liegt Vorarlberg auch im Süden."
Indes werden innerhalb der SPÖ Stimmen laut, die den Populismus der eigenen Partei kritisieren. Ex-Sozialminister Erwin Buchinger, einer der Initiatoren der Gruppe "SPÖ Linke": "Die SPÖ ist kein Wahlverein. Sie darf nicht auf ihren Grundwert Humanität vergessen. Mit manchen Wortmeldungen zu Eberau wird die Ausländerfeindlichkeit geschürt."
Mehr dazu lesen Sie im aktuellen profil 02/2010!
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