Halb Kärnten ist für politischen Neubeginn: Jeder Zweite spricht sich für Neuwahlen aus
- Umfrage: Nur 19 Prozent vertrauen Landesregierung
- Hypo-Debakel: Mehrheit sieht Ex-BZÖ als Schuldigen

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Knapp die Hälfte - nämlich 51 Prozent - der Kärntner Bevölkerung hält Neuwahlen im Land für notwendig, 39 Prozent sprechen sich dagegen aus. Das geht aus einer aktuelle Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts hervor. Befragt wurden 650 Personen nach dem Quotaverfahren im Zeitraum von 4. bis 8. Jänner 2010.
Kärnten wurde in den vergangenen Monaten von politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen wie der Hypo-Notverstaatlichung, der FPK-Abspaltung oder auch den parteiinternen Problemen der SPÖ gebeutelt. 54 Prozent der Befragten glauben nicht, dass die derzeitige Regierung die Probleme des Landes lösen kann. Immerhin 19 Prozent vertrauen noch in die Kompetenz der Kärntner Politspitze. 27 Prozent gaben an, es nicht zu wissen.
Am Debakel der ehemaligen Kärntner Landesbank tragen der Meinung von 52 Prozent zufolge die wieder blau gewordenen Ex-Orangen am meisten Verantwortung. 32 Prozent sehen die größte Schuld bei der ÖVP, elf Prozent bei der SPÖ und nur fünf Prozent wissen nicht, wer mehr als alle anderen am Niedergang der Hypo beteiligt gewesen sein soll.
(apa/red)
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