"Situation mit Zuversicht anpacken":
Fischer will uns trotz Krise Mut machen
- Österreichs Bundespräsident im Interview mit NEWS
- Appell zur lückenlosen Aufklärung der Causa Hypo

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Bundespräsident Heinz Fischer will im NEWS-Interview den Österreichern trotz Krise Mut machen: Es gebe einen Unterschied zwischen Mut machen und Schönfärberei. Die Devise des Jahres 2010 müsse sein, "sich durch schwierige Situationen nicht entmutigen lassen, sondern sie mit Zuversicht anpacken."
In der Hypo-Causa ist es laut Fischer "notwendig, wirklich alles lückenlos aufzuarbeiten, auf allen Ebenen. Da wird auch die Justiz eine entscheidende Rolle spielen." Es müsste neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen auch die weiter gehende moralische, sachliche und politische Verantwortung wahrgenommen werden.
Er vertraue trotz einer "gewissen Häufung" von Fehlern in der Justiz dem österreichischen Rechtsstaat: "Dass ein Staatsanwalt ein 100-seitiges Konvolut in einem Akt übersehen hat, ist schon ein schlimmer Fehler. Auch im Untersuchungsausschuss sind einzelne Sachverhalte zu Tage gekommen, die nach Konsequenzen verlangen." Die Justiz könne heuer beweisen, dass das Einzelfälle waren.
Das Projekt Eberau, meint der Bundespräsident, sei leider nicht optimal verlaufen. Ein zweiter Anlauf müsse "mit größter Sorgfalt und auf möglichst breiter Basis vorbereitet werden".
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