Samstag, 2. Jänner 2010

Direkte Verantwortung bei Al Kaida: Obama klagt Terrornetzwerk-Ableger in Rede an

  • Rechenschaft für Detroit-Anschlagversuch gefordert
  • "Weit verzweigtes Netzwerk von Gewalt und Hass"

Nach dem verhinderten Anschlagsversuch von Detroit hat US-Präsident Barack Obama erstmals direkt das Terrornetzwerk Al Kaida im Jemen für die Vorbereitung und Ausbildung des Attentäters verantwortlich gemacht. In seiner wöchentlichen Rundfunk- und Videoansprache kündigte Obama an, dass die USA den regionalen Ableger des Terrornetzwerks, die Al Kaida auf der Arabischen Halbinsel, für den gescheiterten Anschlag zur Rechenschaft ziehen würden.

Die USA seien im Krieg mit dem "weit verzweigten Netzwerk der Gewalt und des Hasses", sagte Obama.

Im Hinblick auf den Attentäter, einen jungen Nigerianer, sagte Obama: "Wir wissen dass er in den Jemen reiste, ein von erdrückender Armut und tödlicher Aufruhr erfasstes Land." Der Mann habe offenbar ein al-Kaida-Mitglied getroffen und sei von der Al Kaida auf der Arabischen Halbinsel ausgebildet worden; diese habe ihn mit Sprengstoff ausgestattet und den Angriff auf das Flugzeug aufgetragen. Bisher hatten US-Vertreter nicht von einer direkten Verantwortung der Al Kaida für den Anschlagsversuch, sondern lediglich von "Verbindungen" gesprochen.

(apa/red)

2.1.2010 11:56
antikapitalist, 04. 01. '10 10:12
der schwarze mann im weissen haus
ist genau so bescheuert wie sein vorgänger!