Samstag, 2. Jänner 2010

Mohammed-Karikaturist bedroht: Islamist dringt mit Axt und Messer in sein Haus ein

  • Zeichner konnte sich in seinem Panikraum einsperren
  • Polizei konnte radikalen Eindringling überwältigen

Ein Mann mit Verbindung zu islamischen Terroristen hat Freitagabend den wegen seiner Karikaturen des Propheten Mohammed bekannten dänischen Zeichner Kurt Westergaard bedroht. Der Mann aus Somalia drang in das Haus des 74-Jährigen ein. Er war mit einer Axt und einem Messer bewaffnet. Westergaard konnte sich in einen Sicherheitsraum flüchten.

Nach Angaben des dänischen Geheimdienstes unterhält der Eindringling Verbindungen zu den radikal-islamischen Al-Shabab-Milizen und zur Führung des Netzwerkes El Kaida in Ostafrika. Der Vorfall wurde als "sehr schwer" eingestuft. Der Mann wurde von der Polizei angeschossen und erlitt Verletzungen an der Hand und am Knie. Die Wunden seien nicht lebensbedrohlich, erklärte die Polizei. Das Alter des Festgenommenen wurde in unterschiedlichen Quellen mit 27 oder 28 Jahren angegeben.

Westergaard sei es gelungen, in sein als "Panikraum" ausgebautes Bad zu flüchten und die Polizei zu verständigen. Der Eindringling habe vergeblich versucht in den Sicherheitsraum einzudringen. Er habe in gebrochenem Dänisch unter anderem "Rache" und "Blut" geschrien. Westergaard wurde noch in der Nacht an einen sicheren Ort gebracht.

Die Publikation der Karikaturen löste in der muslimischen Welt schwere Ausschreitungen aus, bei denen mehr als 150 Menschen ums Leben kamen. Seit den massiven Protesten gegen die Mohammed-Karikaturen in der Zeitung "Jyllands-Posten" Anfang 2006 erhielt der Zeichner mehrfach Drohungen und lebt unter Polizeischutz.

(apa/red)

2.1.2010 12:19
thaddaeus1947, 04. 01. '10 11:40
Religiöse Gefühle verletzt?
Es stellt sich nur die Frage" war es Absicht oder Dummheit eine alterndes Mannes?" Keines seiner Zeichnungen ist jeweils ein Menschenleben wert.
Als genialer Zeichner hat Herr K. Westergaard doch einen IO der sich von der üblichen Masse abhebt? Meiner Meinung
wäre Ihm kein Stein aus seiner Krone gefallen, wenn er sich bei allen Moselms in den Medien für seine Darstellungen entschuldigt hätte. Er hätte somit den Nachkommen sehr viel Leid erspart. a.l.