Pilz will der AUA die Flügel stutzen: Grüner
bezichtigt Fluglinie der Steuerhinterziehung
- Dem Fiskus sollen 50 Millionen Euro entgangen sein
- Im Fokus steht Tochter-Unternehmen auf Kanalinsel

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Im November 1,38 Mio.
Fluggäste abgefertigt
Hat die AUA die Republik um 50 Millionen Euro gebracht? Das zumindest vermutet Peter Pilz: Der Grüne Abgeordnete beschuldigt die Fluglinie, eine Tochter-Gesellschaft auf der Kanalinsel Guernsey dazu benützt zu haben, in Österreich Steuern zu hinterziehen. Der Vorwurf ist nicht neu: Die AUA wiesen diesen Vorwurf bereits Ende März zurück. Jetzt aber hat Pilz jedoch bei der Staatsanwaltschaft Wien Anzeige gegen Unbekannt eingebracht.
Es geht dabei um Leasing-Geschäfte der AUA mit ihrer Tochterfirma ALF in den Jahren 2000 bis 2008. ALF mit Sitz auf der Kanalinsel Guernsey hat Flugzeuge von Boeing geleast und diese Flugzeuge dann teurer an die AUA weiterverleast, so Pilz. Dadurch werde der Gewinn der AUA in Österreich scheinbar geschmälert und dem österreichischen Fiskus könnten rund 50 Mio. Euro entgangen sein. "Das kann nach Meinung unserer Juristen den Tatbestand der Steuerhinterziehung ganz klar erfüllen." Laut Pilz könnten dem Fiskus auf diese Weise rund 50 Millionen Euro entgangen sein.
Die AUA wies die Vorwürfe als alt und haltlos zurück, man wende eine weltweit in der Airline-Branche übliche Konstruktion an. Diese sei mehrfach von den österreichischen Steuerbehörden geprüft und für korrekt befunden worden.
(apa/red)
