Mittwoch, 30. Dezember 2009

"Nacktscanner" auf Flughäfen: Strahlen-
Schutzexperte warnt vor Gesundheitsrisiko

  • Röntgenstrahlung kann angeblich Krebs verursachen
  • Für Vielflieger sei Risiko nicht vernachlässigbar

In der Debatte um den Einsatz von Körperscannern an Flughäfen hat der Strahlenschutzexperte der deutschen Bundesregierung vor Gesundheitsrisiken gewarnt. Die Röntgenstrahlung habe das Gefährdungspotenzial, langfristig Krebs - z.B. Leukämie - zu erzeugen, sagte der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission, Professor Rolf Michel, dem Radiosender HR-Info. Bei einer einzelnen Durchleuchtung seien Menschen zwar nur einer sehr geringen Menge von Röntgenstrahlen ausgesetzt, das Risiko steige aber mit jeder Kontrolle. "Für Vielflieger und Menschen, die häufiger gescannt würden, wäre das Risiko doch nicht vernachlässigbar", sagte Michel.

Die Strahlenschutzkommission und das deutsche Bundesumweltministerium hielten den Einsatz von Röntgenscannern deswegen für "nicht gerechtfertigt", sagte Michel.

Auch Durchleuchtungsgeräten, die mit der sogenannten Terahertz-Strahlung arbeiten, stellt Michel keine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. "Da haben wir bisher nur marginale Hinweise, dass sie gefährlich werden könnten. Das Problem ist allerdings für uns, dass noch nicht genug Informationen zu dem Thema vorliegen. Es wird allerdings intensiv geforscht, ob biologische Wirkungen zu befürchten sind", sagte der Experte.

EU wartet ab
Die Niederlande haben die baldige Einführung von Körperscannern zur standardmäßigen Kontrolle aller Flugpassagiere angekündigt. Zugleich fordert die Regierung in Den Haag von der Europäischen Union, die Scanner europaweit zuzulassen.

Für den Einsatz von Körperscannern auf Flughäfen ist keine EU-Richtlinie nötig. "Das können die Mitgliedstaaten völlig selbstständig entscheiden", stellte ein Sprecher der EU-Kommission klar. "Dazu brauchen sie keine EU-Richtlinie."

(apa/red)

30.12.2009 12:38
Ivoir, 08. 01. '10 21:45
Und noch ein
Leider kenne ich meinen IQ nicht, aber Volksschulabschluss war allemal drin. Ich hatte eigentlich erwartet, daß dieser Artikel kommentiert wird. Es scheint wenn man einen so hohen IQ hat wie ihr, ist es sehr schwierig anderen ihre Meinung über das Thema zu lassen.
Ob <VielFlieger> oder so wie ich ein sehr <WenigFlieger>. Tatsache hier ist es, dass es weder um die Kilometer geht noch ums Nackt sein.
Vor nicht allzu langer Zeit waren es die Handys, dann die Handymasten, weil doch jeder telefonieren will, interessiert es mittlerweile keine Menschenseele mehr. Meine Meinung zu dem Thema habe ich vor ein paar Tagen gesagt. Und nun tschüß wir sehen uns in 8000m Höhe wieder!?
Viennese, 30. 12. '09 08:54
Schon wieder ein " Experte"
Kaum ist irgendetwas neues da, um zu einem größtmöglichen Teil Attentate zu verhindern, gibtes schon wieder jemanden der offensichtlich zu wenig oder nichts dabei verdient hat. Man muß ganz einfach eine Kosten-Nutzungsrechnung aufstellen. Wenn dieser Herr professor behauptet für Vielflieger ist die Gefahr besonders groß dann sollen diese leute doch im Sinne des Umweltschutzes Videokonferenzen benützen. Technisch ist dies alles machbar. Unsere Sicherheit sollte uns allen ein bisschen etwas wert sein.
sidestep, 30. 12. '09 09:21
Re: Schon wieder ein
Sollte uns unsere Sicherheit auch Krebs oder Leukemie wert sein? Ich bin technisch nicht genug beschlagen um zu beurteilen, ob diese Strahlung gefährlich ist oder nicht. Ich stelle mit meinem Hausverstand aber die Frage: Sollte dieser Scan mit den gleichen Strahlen durchgeführt werden wie eine Röntgenuntersuchung, warum tragen dann die Mitarbeiter in einem Rötngenlabor bei der Durchleuchtung von Patienten Bleischürzen? Weil die Strahlung so ungefählrich ist? Eigenartige Fragen werden hier von gewissen Postern gestellt, das muss ich schon sagen!
Viennese, 30. 12. '09 10:28
Re: Schon wieder ein
@sidestep: Offensichtlich sind Sie ein " Vielflieger", der sich wegen jeder Kleinigkeit ins Hemd macht. Wir haben eben nur 2 Möglichkeiten. Entweder sicher oder eben nicht sicher zu reisen. Dazu gehören eben auch Kontrollen! Mir ist lieber ich bekomme für meine 2 Flugreisen pro jahr eine kleine Dosis Röntgenstrahlen ab, als eine kleine Dosis Sprengstoff. Was ist die gesündere Varianteß
Viennese, 30. 12. '09 10:56
Re: Schon wieder ein
@Sidestep: Sie machen sich ,wie in den eisten Ihrer veröffentlichten Kommentare lächerlich! Wenn Sie mehrere Millionen(!) Kilometer jedes Jahr fliegen würden, dann würden Sie auch nicht solchen Unsinn von sich geben, Ich schlafe weder unter der Brücke, noch verwechsle ich Dosis mit Dosen. Aber es zeigt wes Geistes Kind Sie sind! Viel Spass beim " Millionenfliegen". Vielleicht haben ie einmal Zeit auch auf die Erde zukommen.
sidestep, 30. 12. '09 11:28
Re: Schon wieder ein
Ich weiß, dass für Ihren IQ dies zu Hoch ist, aber nur damit Sie es begreifen warum ich Millionen Kilometer fliege: Anfang Jänner fliege ich innerhalb von 5 Tagen geschäftlich nach Australien und zurück. Sind innerhalb von 5 Tagen mehr als 40.000 KM Nun rechnen Sie das auf das Jahr auf Sie obergescheiter "unter den Brückenschläfer"!
Viennese, 30. 12. '09 12:59
Re: Schon wieder ein
@sidestep: na, da wünscheich Ihenn viel Glück damit sie nicht zufällig auf einen Nacktscanner treffen. Ist doch ein besonders schönes und beruhigendes Gefühl wenn man anstelle Krebs an einer wirren idee stirbt. Außerdem sollten sie, soferne das stimmt, doch sagen wie oft sie diese Strecke bereits fliegen um pro jahr Millionen Kilometer zusammen zu bekommen! Vielleicht wäre es auch gut ihren Iq feststellen zu lassen, der ist nämlich verdammt nieder!
sidestep, 30. 12. '09 14:48
Re: Schon wieder ein
Was nützt es, wenn ich Ihnen sage, dass ich die Strecke ungefähr zehnmal im Jahr fliege, wenn Sie nicht ausrechnen können, wieviele Kilometer das sind, weil es an Intelligenz mangelt. Deshalb hat es auch keinen Sinn Ihnen zu sagen, dass ich oft im asiatischen Raum bin (mindestens ebenso oft weil meine Firma dort Niederlassungen hat) usw. Es freut mich aber, dass Sie in Ihrer Argumentationsnot meine Argumente (IQ) aufnehmen und versuchen mich mit meinen eigenen Waffen zu schlagen. Dies ist die letzte Antwort die ich Ihnen geben, weil ich mich nur mit meines Gleichen unterhalte und nicht mit Leuten, deren IQ in Bereichen liegt, die anderen Menschen verschlossen bleiben.
Vasant, 30. 12. '09 17:07
an Viennesse
Ich stell dir mal eine simple Frage ... sind die Scanner eine
100%ige Garantie dafür, dass NIE WIEDER Sprengstoff od.
andere gefährliche Sachen in ein Flugzeug kommen?

Es geht nicht nur um die Strahlen, sondern primär um die
Privatsphäre! Was kommt als denn dann als nächstes? Bei
Verdacht darf dir dann jeder mit dem Finger in den
Hintern fahren?

Im Namen von "Sicherheit" und "Gesundheit" werden
Dinge eingeführt die KEINE 100%ige Garantie geben
können und die Dummen glauben nun, dass die Welt
dadurch besser wird?

Wer ist nun dümmer ... die, die uns "Sicherheit" in Form
eines Scanners andrehen wollen, oder die die das glauben?
Viennese, 30. 12. '09 17:34
Re: Schon wieder ein
@Vasant: Ich glaube kaum daß es eine 100% Garantie auf der Welt gibt. gegen religiöse Fanatiker und Fundamentalisten kann man kaum etwas im Vorfeld unternehmen. Das einzige sind Versuche die Gefahr einzudämmen. Natürlich gibt es für alles ein Für und ein wider. Aber was ist das richtige? Der Datenschutz ist ehrlich, mein kleinstes Problem. Denn wer weiß schon welche Daten von jedem einzelnen bereits gesammelt sind?
Da ich nichts zu vergergen habe, ist es mir auch egal was der Staat von mir weiß.
Vasant, 30. 12. '09 21:15
@ Viennese
Du hast die Frage also richtig beantwortet - es gibt KEINE
100%ige Garantie, also warum soll man dann so einen
Aufwand bzw. Ausgaben machen?

Was der Scanner allerdings nun mit Daten zu tun hat, das
versteh ich in deiner Antwort nicht wirklich? Falls du das
Thema "Privatsphäre" damit meintest, dann muss ich dich
aufklären, damit meinte ich nicht Daten sondern einfach
die Tatsache, dass mein Körper nur von einem bzw. nur
von meinem Arzt durchleuchtet werden darf!

Ich kaufe ein Ticket bzw. einen Flug und keine
Röntgenuntersuchung!!!!