Sabres bleiben in NHL auf Tauchstation:
Vanek-Tor kann 2:3-Pleite nicht abwenden
- Buffalo unterliegt Ottawa Senators in Penaltyschießen
- Zwiespältiges Comeback nach der Verletzungspause

Thomas Vanek hat sich bei seinem Comeback nach einwöchiger Verletzungspause mit einem Treffer zurückgemeldet, die 2:3-Heimniederlage nach Penaltyschießen der Buffalo Sabres gegen die Ottawa Senators aber nicht verhindern können. Vanek, der das 1:2 erzielte, vergab zwar seinen Versuch im "shoot out", wurde aber zum besten Akteur seiner Mannschaft gewählt.
Der 25-jährige Steirer hatte die jüngsten drei Spiele wegen einer Bauchverletzung verpasst, er hält nun bei elf Saisontoren. Buffalo hatte es im Duell der beiden Teams aus der North-East-Division zunächst vor allem Torhüter Ryan Miller zu verdanken, dass es nach dem ersten Drittel torlos stand. Der Sabres-Schlussmann wehrte 19 Schüsse ab, während seine Mannschaft lediglich einmal aufs gegnerische Tor schoss. Die Gäste aus Ottawa gingen dann mit einem Doppelschlag von Ryan Shannon (26.) und Chris Neil (27.) aber im zweiten Drittel verdient in Führung.
Vanek sorgte jedoch in der 38. Minute mit einem platzierten Schlagschuss aus halbrechter Position für den Anschlusstreffer, Jason Pominville traf in der Schlussminute des Mittelabschnitts zum 2:2. Nach torlosem Schlussdrittel und Verlängerung bewiesen Alexeij Kowalew und Mike Fischer für Ottawa im Penaltyschießen Nervenstärke, während Vanek und Tim Conolly vergaben.
Die Sabres führen die Division nach der Heimniederlage fünf Punkte vor Boston und sechs vor Ottawa weiter an. Im Spitzenspiel des Tages gewannen die Washington Capitals gegen New Jersey glatt 4:1 und übernahmen mit dem ersten Saisonerfolg nach zuvor drei Niederlagen gegen die Devils die Spitzenposition in der NHL.
(apa/red)
