Lawine erfasst ein Auto: Drei Menschen bei der Rettenbachalm im Schnee verschüttet
- Insassen wurden verletzt aus dem Auto geborgen
- Temperatursturz brachte 30 Zentimeter Neuschnee
Oberhalb von Sölden ist ein Kleinbus von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Nach ersten Informationen der Polizei konnten die drei Insassen verletzt aus dem Pkw geborgen werden. Laut Gletscherbahnen handelte es sich um Mitarbeiter des Liftbetreibers, die wegen des starken Schneefalls auf dem Rückweg ins Tal waren.
In dem Gebiet hatte es zunächst geregnet. Durch den Temperatursturz habe es innerhalb kurzer Zeit bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gegeben. Daraufhin sei die Lawinengefahr angestiegen und man habe den Skibetrieb am Gletscher eingestellt.
Auf dem Rückweg ins Tal wurden der Kleinbus von dem Schneebrett oberhalb der Mautstelle erfasst, die sich in 2.800 Metern Höhe befindet. Die Lawine schob den Bus in einen Graben. Das Fahrzeug wurde total beschädigt. Die Insassen erlitten Schnittwunden, einer musste wegen einer Knieverletzung in eine Privatklinik nach Sölden gebracht werden.
Die Verbindung zum Rettenbachferner, wo jedes Jahr die Rennen zum Weltcupauftakt stattfinden, wurde unterdessen von der örtlichen Lawinenkommission gesperrt. Die übrigen Mitarbeiter sollten mit Pistenbullys auf einem sicheren Weg ins Tal gebracht werden.
(apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
