Friedensnobelpreis für Barack Obama: US- Präsident empfängt Ehre in "tiefer Demut"
- 10. Dezember: "Krieg ist manchmal notwendig"
- Preis für seine Bemühungen um Völkerverständigung

·"Wohl mehr Auftrag denn eine Würdigung"
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In Oslo ist der Friedensnobelpreis 2009 offiziell an US-Präsident Obama vergeben worden. Er wird für seinen Einsatz zur diplomatischen Konfliktlösung und für eine atomwaffenfreie Welt geehrt. Obama nimmt die Auszeichnung mit "tiefer Dankbarkeit und großer Demut" entgegen. Obama räumt auch die "beachtliche Kontroverse" ein, die die Vergabe des Preises an ihn ausgelöst habe. Ursache sei "zum Teil, dass er "am Anfang und nicht am Ende seiner Arbeit auf der Weltbühne" stehe.
Verglichen mit anderen großen historischen Figuren wie Albert Schweitzer und Nelson Mandela sei das bisher von ihm Erreichte gering. "Zudem gibt es Männer und Frauen rund um den Erdball, die im Gefängnis sitzen und geschlagen werden, weil sie nach Gerechtigkeit streben". Er könne denjenigen nichts erwidern, die darauf verwiesen, das diese Menschen "die Ehre sehr viel mehr verdient haben als ich", sagt Obama im Rathaus der norwegischen Hauptstadt.
Der US-Präsident bekräftigt die Auffassung, dass Krieg, obschon Zeugnis menschlichen Versagens, manchmal notwendig sei, um das Böse in der Welt zu bekämpfen. Beim Kampf gegen ihre Feinde dürften die USA ihre Ideale aber nicht verraten.
(apa/red)










