Heiligenkreuz ist nächste Pleitegemeinde:
Ort "unmittelbar vor drohender Illiquidität"
- NEWS: Vertrauliche Unterlagen aus dem Burgenland
- Aufsichtsbehörde: Keine weiteren Darlehen mehr

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass die burgenländische Gemeinde Heiligenkreuz im Lafnitztal unmittelbar vor der Pleite steht.
Vertrauliche Unterlagen der Gemeindebehörden belegen, dass bei einer ganze Reihe von Gemeindeprojekten "in keinem einzigen Fall die vorherige finanzielle Bedeckung der Vorhaben" vorgelegen habe.
Heiligenkreuz stünde jetzt "unmittelbar vor drohender Illiquidität". Und weiter: "Es dürfte den Gemeindeverantwortlichen offensichtlich nicht bewusst sein, dass die Gemeinde die für sie relevanten Gesetze kennen und einhalten muss".
Keine weiteren Darlehen
Die Aufsichtsbehörde sehe sich daher "außerstande" weitere Darlehen für Heiligenkreuz zu genehmigen, da die Gemeinde schon bisher eine "äußerst mangelhafte und ungesetzliche Vorgangweise" an den Tag gelegt habe.
Heiligenkreuz, dass in unmittelbarer Nähe der österreichweit bekannten Pleitegemeinde Strem liegt, wurde als Industriestandort bekannt, an dem zig Millionen EU-Ziel-1-Förderungen investiert wurden. Die Einnahmen der Gemeinde aus den EU-Projekten überstiegen bisher die Ausgaben der Gemeinde für diese Projekte.
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