Dienstag, 22. Dezember 2009

Autopsie abgeschlossen: Actress Brittany Murphy starb nicht durch ein Verbrechen

  • Ihr Ehemann wollte Leiche nicht untersachen lassen
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Die Autopsie der Leiche der US-Schauspielerin Brittany Murphy hat keine Anzeichen von Gewalteinwirkung ergeben. Die Polizei schloss nach der Untersuchung ein Verbrechen als Todesursache aus. Demnach bestätigte sich in der Autopsie die Vermutung, dass die 32-Jährige an Herzversagen gestorben ist. Die Ursache für das Herzversagen war zunächst unklar. Ergebnisse toxikologischer Tests sollen erst in sechs bis acht Wochen vorliegen.

Die am Sonntag überraschend verstorbene Schauspielerin Murphy soll schwer erkrankt gewesen sein. Im Haus der 32-Jährigen seien mehrere verschreibungspflichtige Medikamente gefunden worden, berichtete das Online-Portal TMZ.

Laut TMZ wurde Murphy von ihrer Mutter leblos in der Dusche ihrer Villa gefunden. Murphys Ehemann, der Drehbuchautor Simon Monjack habe noch einen Notarzt gerufen, berichtete TMZ unter Berufung auf die Feuerwehr von Los Angeles. Bei der Ankunft in der Cedars-Sinai-Klinik in Beverly Hills sei die junge Frau für tot erklärt worden.

Ehemann gegen Autopsie
Auch wenn Fremdverschulden ausgeschlossen wurde: US-Medien spekulieren mittlerweile dennoch, dass Murphys Ehemann Simon etwas mit ihrem Tod zu tun haben könnte. Immerhin wollte er laut TMZ keine Autopsie an ihrer Leiche zulassen. Hat er etwa etwas zu verheimlichen?

Der Brite genießt in Hollywood einen ziemlich schlechten Ruf. Kurz vor der Hochzeit mit Murphy war er von der Einwanderungsbehörde wegen eines abgelaufenen Visums verhaftet worden. Nur die Eheschließung sicherte ihm einen Verbleib in den USA. Außerdem soll er auf das Geld seiner Frau angewiesen sein. Ein Insider berichtet: "Er tut immer so, als hätte er Geld. Tatsächlich hat er aber keinen Cent".

Baby geplant
In der Ehe soll es außerdem kurzzeitig gekriselt haben. Monjak erklärt allerdings, dass sie sich zuletzt wieder gut verstanden hatten: "Wir haben gelacht und geweint. Am Ende hat es unsere Ehe nur stärker gemacht." Zuletzt hatten die beiden sogar geplant, ein Baby zu bekommen. Wie das US-Magazin "People" berichtet, erklärte Murphy noch Anfang Dezember bei einer Shop-Eröffnung, sich nichts sehnlicher zu wünschen, als Nachwuchs: "Was meine Vorsätze für 2010 betrifft: Ich würde es lieben, nächstes Jahr ein Baby zu bekommen! Auch wenn ich weiß, dass dies ein ziemlich großer Wunsch ist."

Die in Atlanta geborene Murphy wuchs mit ihrer Mutter Sharon in New Jersey auf. 1991 spielte sie ihre erste Fernsehrolle in "Blossom", noch im selben Jahr bekam sie in "Drexell's Class" eine Hauptrolle. Bekannt wurde sie u.a. durch die Kinofilme "8 Mile" an der Seite des Rappers Eminem und "Sin City", in dem sie gemeinsam mit Bruce Willis spielte.

Neben der Schauspielerei unternahm Murphy auch Ausflüge ins Musikgeschäft. Gemeinsam mit dem britischen Diskjockey Paul Oakenfold brachte sie die Single "Faster Kill Pussycat" heraus. Der Club-Hit kam auf Platz eins der Dance-Charts. In dem Zeichentrickfilm "Happy Feet" sang sie eine Cover-Version des Queen-Hits "Somebody to Love" sowie "Boogie Wonderland" von Earth, Wind & Fire.

(apa/red)

22.12.2009 12:52
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