Kobayashi erobert ein Cockpit bei Sauber:
Japaner zeigte starke Leistung bei Toyota
- Ex-Ersatzpilot Glocks hat "seine Chance genutzt"
- Nur mehr sieben Plätze im Cockpit sind zu vergeben

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Luxemburgischer Investor
wird Mehrheitseigentümer
Das erste Cockpit beim BMW-Nachfolgeteam Sauber ist vergeben. Der Schweizer Formel-1-Rennstall nominierte den Japaner Kamui Kobayashi für die Saison 2010. Der 23-Jährige war in der abgelaufenen WM bei Toyota zum Einsatz gekommen und hatte dabei mit starken Leistungen die Aufmerksamkeit von Teambesitzer Peter Sauber geweckt.
"Er hat in den beiden letzten Grands Prix der vergangenen Saison unerwartet eine Chance erhalten, und er hat sie auf beeindruckende Art und Weise genutzt", sagte Sauber. Kobayashi hatte den Deutschen Timo Glock in den beiden letzten Rennen vertreten. Damit ist sicher, dass Japan weiterhin zumindest einen Piloten in der Formel-1-WM hat. "Es war immer schon mein Traum, in der Formel 1 zu fahren", sagte der in Paris lebende Kobayashi.
Offen sind damit für 2010 noch die Fahrer-Paarungen beim Neuling US F1 sowie die zweiten Fahrersitze bei Sauber, Renault, Toro Rosso, Campos. Und natürlich Mercedes, wo Michael Schumacher andocken könnte.
Laut Bild-Zeitung vom Donnerstag soll der bald 41-jährige Deutsche demnächst seine Fitness bei Testfahrten in einem GP2-Auto in Abu Dhabi unter Beweis stellen. Diese Tests sollen in den kommenden zwei Wochen über die Bühne gehen. Der Ende 2006 zurückgetretene, siebenfache Weltmeister hatte sich bei einem Motorrad-Sturz im vergangenen Februar Kopf- und Halswirbelverletzungen zugezogen, was sein Formel-1-Comeback im August verhindert hatte.
(apa/red)
