Montag, 14. Dezember 2009

Die Konstante: Auf Kathrin Zettel ist in
diesem Weltcup-Winter bisher Verlass

  • Niederösterreicherin: "Werde immer stärker"
  • Vonn kämpft noch mit Abstimmungsproblemen

Auf Kathrin Zettel ist weiterhin Verlass, die Niederösterreicherin hält nach fünf Saisoneinsätzen bei den Platzierungen 2, 2, 3, 3 und 4. "Ich spüre, dass ich immer stärker werde und meine Form immer besser wird", meinte Zettel nach dem Ski-Weltcup-Wochenende in Aare. Und die 23-Jährige weiß, dass bei ihr noch reichlich Spielraum nach oben ist.

Denn sie fahre einige Passagen nahezu perfekt, bei anderen taktiere sie jedoch zu viel. Nun reisen Zettel und Co. vom WM-Ort 2007 in den WM-Ort 2009, in Val d'Isere stehen eine Super-Kombination (Freitag), eine Abfahrt (Samstag) und ein Super-G (Sonntag) auf dem Programm. Zettel freut sich einerseits auf eine Rückkehr an den Ort ihres WM-Super-Kombi-Triumphes und andererseits auf ein kurzes Intermezzo auf den Abfahrtsskiern.

Die Spezialabfahrt wird Zettel zwar sicher auslassen, aber in den Trainings, der Kombi und voraussichtlich auch im Super-G wird sie auf den längeren Skiern stehen. Auf das freut sich vor allem auch Lindsey Vonn. Die US-Amerikanerin hat am Technik-Wochenende in Schweden ihre Weltcup-Führung an Maria Riesch verloren und brennt nun auf Revanche. "Natürlich bin ich enttäuscht, aber es wird sicher besser werden", meinte sie.

Vonn tüftelt noch
In den technischen Disziplinen kämpft Vonn nach ihrem Materialwechsel zu Head noch mit Abstimmungsproblemen. Das hat sich auch bei den ganz speziellen Schneeverhältnissen in Aare (Vonn: "Das ist nicht mein Schnee") deutlich gezeigt. Wie wichtig diese Agenda bei Head ist, zeigte sich auch durch die Schweden-Reise von Rainer Salzgeber. Der Head-Rennchef verzichtete auf die Herren-Rennen in Val d'Isere und stand lieber Vonn in Aare zur Seite.

Riesch geht zwar als Weltcup-Leaderin in die Rennen in Val d'Isere, die traditionellen medialen Diskussionen um den Kampf um die Große Kristallkugel sind für sie aber völlig uninteressant. "Die Diskutiererei um diese Jahreszeit ist unnötig. Das kann sich schnell und noch sehr oft umdrehen", so Riesch, die am Sonntag nach dem Slalom in Aare erstmals gemeinsam mit ihrer Schwester auf einem Weltcup-Podest stand.

(apa/red)

14.12.2009 10:56