Mittwoch, 16. Dezember 2009

Jetzt wird es richtig ernst: Weltklimagipfel
in Kopenhagen biegt in die Zielgerade ein

  • Entwürfe für das angestrebte Klimaschutzabkommen
  • Tausende Demonstranten planen "Konferenzsturm"

Der Kopenhagener Klimagipfel geht in die Endphase. Für heute sind neue Entwürfe für das angestrebte Klimaschutzabkommen angekündigt. US-Präsident Obama erneuerte indes seine Zusage, in Kopenhagen Fortschritte zu machen. Laut seinem Sprecher Gibbs ist er davon überzeugt, dass man in den kommenden paar Tagen eine sinnvolle Vereinbarung erreichen kann.

Der demokratische Politiker werde sich darum bemühen, dass das Abkommen transparent und glaubwürdig gestaltet werde, sagte Gibbs. "Der Präsident hat die Bemühungen der USA im Kampf gegen den Klimawandel überprüft und seine Zusage erneuert, in Kopenhagen Fortschritte zu machen." Obama wird wie mehr als hundert weitere Staats- und Regierungschefs am Freitag zum Abschluss der Gespräche in der dänischen Hauptstadt erwartet. Laut dänischen Medien wird am Donnerstag auch US-Außenministerin Clinton erwartet.

Die USA beteiligen sich bisher nicht an den Verabredungen zur Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase und haben bisher auch keine konkreten Zusagen gemacht. Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel hat sich zuletzt besorgt über den langsamen Verlauf der Verhandlungen gezeigt. Auch UNO-Generalsekretär Ban hat zu größerer Entschlossenheit ermahnt. Es gelte die Chance zu nutzen, "den Lauf der Geschichte zu ändern", so Ban. Konkret verlangte er Vereinbarungen über niedrigere Treibhausgasemissionen, die auch Entwicklungsländer einbeziehen sollten. Zuvor hatten die EU-Staaten vor allem den USA und China Unbeweglichkeit in den Verhandlungen vorgeworfen.

Am Vormittag wollen unterdessen mehrere tausend Demonstranten den Tagungsort der UNO-Klimakonferenz stürmen. Die Polizei nahm "vorbeugend" einen deutschen Sprecher der Organisatoren fest. Seit der ersten Kopenhagener Klimademonstration am Wochenende sind mehr als 1.500 Demonstranten festgenommen worden.
(apa/red)

16.12.2009 12:31
mfp7764, 16. 12. '09 10:04
GELD REGIERT DIE WELT
Und so wird es auch bleiben,denn die affen dort werden sich doch nicht ihre eigenen geldquellen abschneiden um die welt zu verbessern-DIE WELT IST AM ARSCH und daran kann auch das gequatsche dieser politiker affen nichts mehr ändern.