Donnerstag, 17. Dezember 2009

Unmoralisches Angebot an BZÖ-Chef Josef
Bucher: "Ministeramt in Aussicht gestellt"

  • Schwarz-Blau in Sicht: "Alles auspaktiert gewesen"
  • Politiker der ÖVP sollen mit ihm gesprochen haben
    PLUS: Kärntner Parlamentsklub vorerst gescheitert

BZÖ-Chef Josef Bucher ist angeblich ein Ministeramt unter Schwarz-Blau angeboten worden. Ihm sei gesagt worden, dass in nächster Zukunft eine Koalition mit der ÖVP vorbereitet werde, und es gebe die Aussicht auf ein Ministeramt für die Kärntner FPÖ, so der Bündnisobmann. Bucher weiter: "Das ist alles auspaktiert gewesen. Und man hat mich in diesem Kreis gesehen, wenn ich mitmachen würde." Dies sei zumindest aus Sicht der Brüder Scheuch gewesen.

Bucher betonte gegenüber derStandard.at, dass auch gestern einige Gespräche mit der ÖVP in diese Richtung gehend gelaufen seien, "angefangen von Herrn Strasser über Kopf". Er habe einige Gespräche mit der ÖVP geführt, "die natürlich auch Begehrlichkeiten entwickelt haben in Richtung meiner Person". Dies anzunehmen, sei für ihn aber nicht in Frage gekommen.

Als völlig absurd bezeichnet der Klubobmann der ÖVP, Karlheinz Kopf, im Gespräch mit derStandard.at dieses angebliche Angebot: "Ich habe keine Ahnung, wie die Scheuchs oder Strache dazu kommen Posten zu verteilen, auf die sie nicht den allergeringsten Anspruch oder die geringste Aussicht haben."

Bucher bleibt orange
Zuvor gab Bucher bekannt, nicht zu den Freiheitlichen zu wechseln und Chef des BZÖ zu bleiben. Er will eine BZÖ-Plattform in Kärnten gründen. Auch Stefan Petzner und Stefan Markowitz bleiben orange. Die Suche der Kärntner Blauen nach einem fünften Abgeordneten erlitt damit einen herben Rückschlag.

"Es war ein eiskalter Putsch", so der BZÖ-Chef. Er sei vom Kärntner FPÖ-Chef Scheuch erst eine halbe Stunde vor einer Parteisitzung vor vollendete Tatsachen gestellt worden. "So etwas macht man nicht", betonte er: "Wir sind keine Verräter, ich bin kein Verräter".

Bucher habe sich gegenüber Scheuch Bedenkzeit ausbedungen und sei vor den Optionen gestanden, völlig aus der Politik auszuscheiden oder den rechtsliberalen Weg des BZÖ weiterzugehen. Für diesen habe er sich letztlich entschieden. FPÖ-Chef Strache schloss unterdessen aus, dass derzeitige FPÖ-Abgeordnete in den geplanten neuen Klub des ehemaligen Kärntner BZÖ wechseln könnten.

Fünfter Mandatar 1,15 Mio. wert
Für die zur FPÖ zurückgekehrte Landespartei ist der fünfte Mandatar goldeswert. Er würde 1,15 Mio. Euro bringen. Dieser "Sockelbetrag" steht nämlich jeder Parlamentsfraktion zu, die über fünf Nationalratsabgeordnete und damit über "Klubstatus" verfügt.

Strache bald auch in Kärnten aktiv
Die Wiedervereinigung des Kärntner BZÖ mit der FPÖ wird sich auch in der Besetzung der Parteivorstände niederschlagen. Wie der Parteiobmann der wieder blau gewordenen Kärntner Freiheitlichen, Uwe Scheuch, vor Journalisten in Klagenfurt erklärte, werde der FPÖ-Bundesparteiobmann künftig im Kärntner Parteivorstand vertreten sein, im Gegenzug werde er im FPÖ-Bundesparteivorstand sitzen. Über die Zusammensetzung des angekündigten "Kärntner Klubs" im Parlament wollte Scheuch keine Details nennen.

Vorerst noch kein Stimmrecht
Bezüglich der wechselseitigen Teilnahme an Parteivorstandssitzen gibt es vorerst noch kein Stimmrecht für Strache in Kärnten und Scheuch in Wien. "Das ist bis zum nächsten ordentlichen Parteitag nicht möglich, weil die Statuten der Parteien das nicht vorsehen", erklärte Scheuch. Man werde sich vorerst mit "beratender Stimme" behelfen, es sei aber vereinbart, dass die Statuten entsprechend geändert werden sollen. "Dann wird es Sitz und Stimme geben."

Die Verhandlungen mit Strache, die "über viele Monate" gelaufen seien, führte Scheuch gemeinsam mit Finanzlandesrat Harald Dobernig. Über den Fortgang sei "regelmäßig im Parteipräsidium" berichtet worden, so Scheuch. Auf Gemeinderatsebene werde es vermutlich strategische Kooperationen geben, kündigte Scheuch an. Darüber werde er in den kommenden Tagen mit dem Kärntner FPÖ-Obmann Harald Jannach Gespräche führen. Dem Ergebnis wolle er aber nicht vorgreifen.

Scheuch gestand ein, dass die Richtungswechsel verwirrend sein könnten. Die Menschen wüssten aber ganz genau, "wofür der Gerhard Dörfler oder der Uwe Scheuch stehen".

(apa/red)

17.12.2009 21:50
antikapitalist, 18. 12. '09 06:37
AN ROT-BLAU-GRÜN-ORANGE-SCHWARZ!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ARBEITEN,MEINE HERREN,ARRRRRBEITEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
mir_reichts, 18. 12. '09 08:02
Re: AN ROT-BLAU-GRÜN-ORANGE-SCHWARZ!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Genau darin liegt ja das Problem: Wenn die was angreifen kostet das nur Geld: Eurofighter, AUA, BAWAG, HYPO AA. Wen soll man denn bitte noch wählen?
antikapitalist, 18. 12. '09 08:09
Re: AN ROT-BLAU-GRÜN-ORANGE-SCHWARZ!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ich,weiss,das es nur ein,wunschtraum ist,aber ich meinte arbeiten zum WOHLE unseres landes und ALLER seiner staatsbürger!!
remasuri, 18. 12. '09 00:06
i had a dream
auf seiner letzten tour, hat der haider erkannt, dass 18 milliarden euronen haftung doch nicht zum managen sein werden. da dachte er sich, des soll der dörfler und der scheuch und der strache machen, dachte es sich, ging in die schwulenbar, soff sich mut an und fuhr gegen himmel....oder hölle
antikapitalist, 18. 12. '09 10:19
Re: i had a dream
ich war nie ein "anhänger"haiders,aber mit diesem kommentar beiweist du,lieber ramasuri,was du für ein toller mensch bist!!!!...ich kanns mir richtig vorstellen,wie du am heiligen abend den scheinheiligen spielst!!..aber du hast mein mitgefühl,das kannst du dringend brauchen,auch wenns dir nicht bewusst ist!!!FORHE WEIHNACHTEN!!!
Sensor, 18. 12. '09 20:01
Re: i had a dream
Mehrere Beobachter der grauslichen Scene sagten schon zu mir, es wäre gar nicht abwegig, dass Haider angesichts der heraufkommenden Katastrophe die "Selbstverungückung" bewusst herbeigeführt haben könnte.
mir_reichts, 17. 12. '09 22:40
"wofür der Gerhard Dörfler oder der Uwe Scheuch stehen"
Ja, Herr Scheuch! Bei Ihnen weiß das ganz Österreich bereits seit 2005: http://tinyurl.com/y95yvv4
Dei Staatsanwaltschaft hat das ganze aber eingestellt - dank Ihrer damaligen Parteikollegin und Justizministerin Karin Gastinger.

Sie und Dörfler stehen für Inkompetenz, Lügen und Verbrechen und kommen dafür noch ungeschoren davon. Aber nicht mehr lange, dafür werden die Steuerzahler sorgen, das verspreche ich Ihnen im Namen vieler Österreicher die Ihr saufreches Grinsen nicht mehr ertragen können.
squier, 17. 12. '09 17:58
Die Rattenfänger fangen sich gegenseitig
Bizarr ist dieses Schauspiel, dass uns da geboten wird. Aber was sollte man auch anderes erwarten, wenn Stumpfsinn auf Stumpfsinn trifft. Es gehört eben zusammen, was zusammen gehört. Man kann nur den Kopf schütteln und dieses Kasperltheater angeekelt über sich ergehen lassen. Unglaublich, was diese Herren (Frauen haben dort eh keinen Wert) abziehen.
Sensor, 17. 12. '09 17:47
Unterste Schublade!
"Die Menschen wüssten ganz genau wofür der Gerhard Dörfler oder der Uwe Scheuch stehen": Ja das stimmt, vernunftbegabte Menschen, die den Pisa-Test bestehen würden wissen es: für Verblödung der Politik, für unverschämte Frechheit und Unverfrorenheit, für grinsende
Missachtung der Steuerzahler, für den Leichengang der Sprachultur. Niemand möchte für die Kinderstube dieser pragmatisierten Ignoranten verantwortlich sein.
Sensor, 17. 12. '09 17:51
Re: Unterste Schublade!
Es muss natürlich Sprachkultur heißen. Siehe "wir sind nicht neger".
silbermond66, 17. 12. '09 17:18
ÖVP - FPÖ/FPKell
Nun ist es also wieder so weit, Schüssel regiert noch immer
die ÖVP oder Pröll ist genau wie Schüssel ein Hasser
gegenüber der SPÖ. Es heisst also aufpassen, dass es zu
keiner Koalition ÖVP-FPÖ/FPK kommt, Österreich braucht
keine Straches, Scheuchs usw. in der Regierung. Wer
jetzt nicht hellhörirg wird, dem ist nicht mehr zu helfen.
Wer Österreich vor dieser Allianz der rechten Parteien
schützen will, weiss was er bei allen nächtsten Wahlen
zu tun hat, einfach SPÖ wählen, sonst werden die Reichen
noch reicher und die Armen noch ärmer.
Viennese, 17. 12. '09 17:29
Re: ÖVP - FPÖ/FPKell
Träumen kann man was man will, speziell diese SPÖ kann man in der Pfeife rauchen. Das sind die gleichen Typen wie alle anderen. Schauen Sie einmal in das Wiener Rathaus! Nur Spezies und Freunde und alles wird unter dem Tisch ausgemacht. Leider reiht sich Strache nun auch ein in diese Riege.
bigdiesel100, 17. 12. '09 17:04
Oh du armes Österreich
Alle Österreicher, die diese Typen in Zukunft noch immer wählen werden, durften offensichtlich bereits in der 1.Klasse Volkschule legal zu Zigaretten greifen, da sie ihr 16.Lebensjahr bereits vollendet hatten. Traurig, aber wahr!
Wer braucht bei Tragikomödien dieser Art noch ins Kino oder Kabarett zu gehen, man bekommt es ja direkt vor seine Haustür geliefert - wenn auch nicht gerade billig.
Hasta la victoria siempre - CHE lebt
Sensor, 18. 12. '09 20:46
Re: Oh du armes Österreich
Völlig richtig! der Edelgermane mit tschechischem Namen "Strache", dem "unsere Ehre heißt Treue" ins braune Blut injiziert wurde, findet nichts an einer gebrochenen eidesstaatlichen Erklärung, mit den BZÖ-Leuten keine gemeinsame Sache zu machen. Wer würde von solchen Leuten einen Gebrauchtwagen kaufen?
geronimo75, 17. 12. '09 16:08
Korrektur zu "BZÖ-Erben zeigen ihr wahres Gesicht"
ein Schreibfehler .... selbstverständlich HC Strache ... man verzeihe
geronimo75, 17. 12. '09 16:06
BZÖ-Erben zeigen ihr wahres Gesicht
"Wir werden nie mit einer FPÖ unter Clubobmann Strache zusammenarbeiten." .... ein bekanntes Zitat, nicht wahr?
Eigentlich gar nicht so lange her, nicht mal ein Jahr. Starke Sprüche, angeblich starker Persönlichkeiten, die ganz gewiss zu ihrem Wort stehen - Harald, Gerhard, Uwe - eine Partei für uns - diese drei Individuen wollten Jörg Haiders Weg fortführen und für Kärnten da sein - ihr Ziel. Ihre einheilge Meinung - eine Zusammenarbeit mit KH Strache - nie und nimmer. Darf man von Wortbruch, darf man von Verrat sprechen? Was darf man über ihre (Un)taten in diesem einen Jahr als mündiger Bürger denken? Zur Zeit der Nationalratswahl unter Jörg Haider ein angebliches Vorzeigebundesland - und heute??? ... oja, die Erben lassen grüssen - verlogen, machtgeil, finanziell nicht satt zu kriegen
Maika, 17. 12. '09 20:03
Re: BZÖ-Erben zeigen ihr wahres Gesicht
Sehe das genauso, aus der einhelligen Meinung-
"keine Zusammenarbeit mit HC Strache "-
ist Scheinheiligkeit, Verrat, Wortbruch, Skrupellosigkeit
geworden, aber dafür sind diese Brüder ja bekannt!!!
sidestep, 17. 12. '09 16:01
Schleichts euch Strache und Scheuch
Genau so wenig Charakter das blaue Gesindel mit und um Strache hat, genau um soviel mehr Charakter hat Pucher bewiesen! Sollte das blau Gesindel auch noch 1,5 Millionen kassieren, dann soll sich Strache und Scheuch schleichen!
ablaton, 17. 12. '09 15:23
Charakter
Auf alle Fälle haben Bucher und Co. Charakter.
antikapitalist, 17. 12. '09 13:48
interessant,
jetzt zihen die linken a.........r über die rechten a.........r her!! lustig,lustig,trallalallal
interzona, 17. 12. '09 12:46
Eindeutig Mafia!!!!
Schaut so aus als bildet sich da ne Kaerntner Mafia!!!!!!!!!!
Ich bin geistig verwirrt, gebt mir ne Statue!!!!!!!
smonti, 17. 12. '09 12:30
Bin froh.....
...das ich aus Kärnten weg bin
alle gescheiten Kärntner sind ausgewandert.
Eine Schande ist das was in meinem Heimatbundesland sich da abspielt. FPÖ-BZÖ grauslich!!!!!!!!
Womit haben sich das meine Landsleute verdient?,durch ihre blödheit!!!!!!!
sidestep, 17. 12. '09 17:49
Re: Bin froh.....
Geh bitte was hat den Kärnten und seine Bevölkerung und z.B. seiner super Landschaft mit diesen Chaoten wie einem Scheuch oder einem Dörfler zu tun. Das siehst du doch wohl ein, dass das eine saublöde Meldung ist oder? Dass sie diese Idioten gewählt haben, das ist doch nicht deren Verdienst. Die haben eine "Haider memorial Wahl" veranstaltet und die Bevölkerung ist darauf hereingefallen wie sie in Wien halt auf den Alki Häup hereinfallenl, der ja auch nur ein Scharaltan ist. Das gibts überall auf der Welt. Deshalb die Kärntner zu verteufeln und zu sagen "ich bin froh das ich weg bin" ist ja wohl mehr als überzogen findest du nicht? Gute Freunde stellen sich immer erst in der Krise heraus. Die die abhauen sind bestimmt keine guten Freunde.