46-Jähriger erwürgte seine Frau: Mann wollte sich nach Mord das Leben nehmen
- Niederösterreich: Kinder verständigten die Polizei
- Oberst Polzer: Gab "schon länger Zwistigkeiten"

Mord an einer 39-Jährigen in Gramatneusiedl (Bezirk Wien-Umgebung): Die Frau wurde laut Obduktionsergebnis erwürgt. Verdächtigt wird ihr Ehemann, der nach der Tat versucht haben dürfte, sich mit einem Mix aus Alkohol und Medikamenten das Leben zu nehmen. Er wurde gerettet und soll einvernommen werden, sagte Oberst Franz Polzer.
Zu der Tat dürfte es vermutlich schon in den Mittagsstunden des Montags gekommen sein. Die beiden 16 und 17-jährigen Töchter des Paares kamen von der Schule nach Hause und konnten die versperrte Wohnungstüre nicht öffnen, da innen der Schlüssel steckte. "Es dürfte schon länger Zwistigkeiten zwischen den Eltern gegeben haben, also haben die Kinder gleich Verdacht geschöpft und die Polizei alarmiert", so Polzer.
Als man die Tür dann geöffnet habe, habe man die leblose Frau und den bewusstlosen Mann gefunden. Während der 46-Jährige gerettet werden konnte, kam für seine Frau jede Hilfe zu spät. Der Mann sei mittlerweile wieder aufgewacht und werde in Kürze einvernommen, hieß es. Aus polizeilicher Sicht sei der Fall aber praktisch abgeschlossen.
Das Motiv für die Tat könnte eine bevorstehende Trennung des Paares gewesen sein, vermutete der Kriminalist. Das 39-jährige Opfer, eine gebürtige Slowenin, hatte erst seit wenigen Tagen die österreichische Staatsbürgerschaft.
(apa/red)
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