Montag, 14. Dezember 2009

Viel Missgunst in Österreich: Natascha
Kampusch wettert gegen ihr Heimatland

  • TV-Dokumentation über Gefangenschaft vorgestellt
  • Ihrem Peiniger hat Kampusch "alles schon verziehen"
    21-Jährige plant nun ein Treffen mit Priklopils Mutter

Natascha Kampusch hat bei einer Pressekonferenz in Deutschland schwere Vorwürfe gegen ihre Heimat erhoben: In Österreich schlage ihr viel Missgunst und Aggressivität entgegen, die Medien seien penetrant, meinte das 21-jährige Entführungsopfer in Hamburg bei der Vorstellung einer TV-Dokumentation über ihre achtjährige Gefangenschaft in einem Verlies. Andere zu kritisieren und schlecht zu machen, "das ist so eine Wiener Mentalität", so Kampusch.

"Ein österreichischer Journalist hätte gleich etwas Unangenehmes, Intimes gefragt", im Unterschied zur recht ruhigen und geordneten Pressekonferenz in Hamburg, betonte Kampusch. Trotz der harschen Vorwürfe betonte die 21-Jährige weiter in Österreich leben zu wollen: "Wien ist meine Heimatstadt."

"Mulmiges Gefühl"
Mehr als drei Jahre nach der Flucht berichtete die junge Frau in der Dokumentation abermals über die Entführung und die Gefangenschaft: "Die Stimmbänder haben nicht mitgemacht bei dem Schrei", erinnert sie sich an den Tag im März 1998, an dem sie ihr Peiniger Wolfgang Priklopil gepackt und in sein Auto gezerrt hatte. Später dann berichtet sie über ihr "Unbehagen, so ein mulmiges Gefühl", immer wenn ihr Entführer das Verlies aufschloss. Das fünf Quadratmeter große Gefängnis sah sie damals auch als ihre Heimat, sogar ihre Zuflucht. Nach einer gewissen Zeit habe sie sich dort drinnen, allein mit sich selbst, wohler gefühlt, als etwas tun zu müssen, "was ich nicht wollte".

Ihre Emotionen, als sie zum ersten Mal wieder in das Verlies zurückkehrte? "Das ist so, als würden Sie in ihr Jugendzimmer zurückkommen. Das ist so behaftet mit Erinnerungen. Das war ja mein Zu Hause, mein persönlicher Bereich, das ist ein Teil meiner Vergangenheit." Doch mittlerweile sehe sie das mit mehr Abstand, wie eine Außenstehende - und das sei "schockierend (...) macht mir ein ganz mulmiges Gefühl", sagte sie in Hamburg.

Hat Priklopil "alles verziehen"
Priklopil, der sich wenige Stunden nach ihrer Flucht am 23. August 2006 das Leben genommen hatte, habe sie "in der Sekunde alles schon verziehen", sagte sie laut dpa. Sie habe "so eine Art Mitleid" mit ihm gehabt - obwohl er sie in ein "kaltes, feuchtes, ekelhaftes, stinkendes" Kellerverlies gesperrt hatte. Sie habe verzeihen müssen, ergänzt Kampusch, "sonst wäre ich wohl auch physisch zugrunde gegangen (...) Sonst wäre ich so voller Hass gewesen."

Erstmals will Kampusch nun die Mutter ihres Entführers Wolfgang Priklopil treffen: "In den nächsten zwei Monaten soll ein Kontakt zustande kommen", betonte die junge Frau. Jeder Mensch sollte auf eigenen Füßen stehen, so Kampusch zu Fragen nach ihren Eltern und Geschwistern: "Ich habe regelmäßigen Kontakt zu meiner Familie, aber nicht zu eng."

"Ich lebe ganz zurückgezogen"
Knapp dreieinhalb Jahre nach ihrer Flucht habe sie weiterhin große Probleme, ins normale Leben zurückzufinden. "Ich lebe ganz zurückgezogen und zeige mich kaum in der Öffentlichkeit", erzählte das Entführungsopfer. Auf die Frage nach Freunden, antwortete sie: "Das ist natürlich auch sehr schwer." Sie habe ja keine normale Sozialisation gehabt, in der sie Freundschaften aufbauen hätte können, aber: "Ich hab' schon fast so Leute, die man als Freunde bezeichnen könnte, gewonnen."

Noch bis zum Ende des Jahres möchte Kampusch nach eigenen Angaben ihren Pflichtschulabschluss erlangen. Sie wünsche sich derzeit nichts mehr, als ein "normales Leben" führen zu können. "Ich habe offen gestanden gar keine Ahnung, wie sich mein Leben weiter gestalten wird", meinte die 21-Jährige im Hinblick auf ihre berufliche Zukunft.

Die vorgestellte Dokumentation "Natascha Kampusch - 3.096 Tage Gefangenschaft" ist 45 Minuten lang und wird am 25. Jänner 2010 um 21.00 Uhr im ARD gezeigt. Am Ende des Films äußert sie ihren wohl größten Wunsch: "Ich wünschte mir, dass die Menschen einen normaleren Umgang mit mir hätten. Ich habe mir das verdient." Und voller Unverständnis fordert sie laut dpa: "Die Menschen sollten sich freuen, dass ich das halbwegs gesund überstanden habe."

(apa/red)

14.12.2009 17:18
nothingorall, 15. 12. '09 10:48
andere Sorgen ....
Auch wenn in der vorgestellten Doku Berichte über den Schiausflug von Frau K und Herrn P zu sehen wären - wir sollten uns um jene kümmern, die noch nicht so viele Spenden erhalten haben.
Als Möchtegern-Psychologin weiß Frau Kampusch ja wie missgünstig wir alle sind - ich spende gerne wieder für Licht ins Dunkel - ich hoffe, dass sie auch einen Beitrag leistet ......
(für all jene, die sich keine Gucci-Brille leisten können)
Vasant, 15. 12. '09 15:52
Re: andere Sorgen ....
Da kann ich nur zustimmen! Und es würde mich auch
interessieren, was wirklich aus den Geldern für
misshandelte Frauen wurde wo sich die Kampusch
mit ihren "Medienexperten" eingesetzt hat?

Ein "Opfer" schaut anders aus und meidet (wie die Fritzl
Familie) die Öffentlichkeit, was wie man im Fall Natascha
K. auch sinnvoller und intelligenter wäre, aber die Psyche
dieser "Frau" ist halt zerstört worden und die Experten
machen aus Geldgier nun auch noch einen Idioten aus
ihr! Das Konzept bzw. Projekt Kampusch ist für die
"Hintermänner" ein totaler Erfolg und nun wird mit der
story in anderen Ländern weiterhin Kohle gemacht!

Leider Gottes erkennt das auch der dümmste Bauer,
wobei ich keinen Bauer beleidigen will, aber somit
liebe Natascha geht dein Plan nicht auf, wie man hier
lesen kann;)
nonane, 15. 12. '09 08:51
Seids alle sehr klug!
Also ich fasse mal zusammen:

Natascha ist in Deutschland und sagt dass die Österreichischen Medien - UND NICHT ÖSTERREICH UND DIE ÖSTERREICHER!!!! - penetrant und missgünstig sind!!!

Und nun fühlen sich Zeitschriften wie NEWS beleidigt und stellen sie hin wie eine Landesverräterin!
MyHomebound, 15. 12. '09 11:10
Re: Seids alle sehr klug!
hi nonane: ...nachdem wahrscheinlich die penetranten österr. Medien nicht mehr so locker mit der Kohle rüberkommen nicht mehr die notwendige Ehre erbieten..in Deutschland zahlt man ihr momentan mehr oder ????

..NIE die Hand beißen, die einem füttert....kann fsatasl enden
grenzenlos24, 15. 12. '09 08:41
Österreich
Land der Zwerge, Land der Doofen,
Land der Särge, ständig besoffen.

Boshaftigkeit, Schadenfreude, und schamlose, grundlose und bodenlose Kritik aus der Sicherheit der Anonymität spiegeln den Mut des unbescholtenen Österreichers wieder der seit Herrn Karl kaum verändert ist. Da ist ein Opfer, jemand der hilfesuchend sich in seine Wohnung vergräbt und nur dann wieder hervorgeholt wird wenn Menschen sich ihre Karriere wie mit einem Feurstein anzünden wollen und dieses Opfer wird immer wieder nur beschimpft, ihr werden Dinge unterstellt die nur jene Phantasien wiederspiegeln die in den kranken Hirnen dieser Theoriepsychopathen so herumgeistern. Böhmisches Blut und österreichisch Herz du blutest sehr schwer in mir!
Vasant, 15. 12. '09 10:09
Re: Österreich
Also reimen ist nicht so dein Ding und wie ich sehe klappts
auch nicht so wirklich mit denken! Wenn sich ein "Opfer" so
in die Medien presst, dann glaub ich nicht, dass das Mädl
soooo arm ist und sich verkriecht! Also bleib mal am
Boden der Tatsachen!

Und bitte verschone uns mit deinen Reimen, denn
das ist ja nicht auszuhalten, was für einen Müll du da
schreibst. Mein Tipp an dich ... Hände weg vom Punsch!
grenzenlos24, 15. 12. '09 10:39
Re: Österreich
Natürlich respektier ich deinen wunsch
und trink nie wieder einen Punsch
und dicht auch nie wieder ganz rasant
du göttlicher intelligenter Supervasant.

Punsch soll ich nie wieder riechen
und in deinem A... werde ich jetzt kriechen
doch glaub ich eher: ich werde dich barsch necken
und du kannst getrost am (zensuriert)
MyHomebound, 15. 12. '09 11:22
Re: Österreich
Man kann sich vor Unterstellungen (Speziell in dem Fall) retten, wenn man mit der WAHRHEIT herauskommt (vielleicht wird das für eine Biografie aufgehoben, um dann Geld zu machen....??!!) Wenn mir dieser Leidensweg passiert und ich SOOOO TRAUMATISIERT bin, dsann bemühe ich mich NICHT um Hrn. P´s Haus und besuche es. Vor allem bin ich nicht kurz nach meiner Flucht - nach so langer Zeit, abgeschottet von der Welt - mit so einem Wissen an der Öffentlichkeit und das mit einer Selbstverständlichkeit, die jeden Hall of Fame-Profi alt aussehen lies.... ich hoffe, das österr. Herz blutet nicht zu sehr...
grenzenlos24, 15. 12. '09 11:32
Re: Österreich
oja blutet schon sehr das österreichisch herz. irgendwie sollten wir endlich aus dieser postfaschistischen angstneidvernaderung rauskommen und endlich a bisserl positiver werden, wir sind schon massivgrantler, fast befürcht ich schon das grosse teile österreichs unter einer paranoiden persönlichkeitsstörung leiden, anscheinend noch immer eine nachwirkung der erziehung durch die verstörte nachkriegsgeneration...
..und: dass sie aus scham und angst dass dieses haus eine touristenattraktion wird dieses haus kauf in dem sie ihre jugend verbracht hat, find ich nicht besonders bemerkenswert. ich befürchte dass die öffentlichkeit mehr schaden anrichtet als es prikopil je getan hat...
Vasant, 15. 12. '09 15:47
an grenzenlos24
Ich glaube, dass einige User hier eher grenzenlos hirnlos
sind, wobei ich das auch als eine sehr faszinierende
Tugend sehe.

Vergleiche mit "postfaschistischem" zu bezeichnen aus
einer Zeit in der man noch nicht mal selbst gelebt hat
grenzt an eigene Ängste und Wahnvorstellungen oder
man kann es plumb nur Dummheit nennen;)

Naja, dann soll die Natascha mal die Spendengelder
und Einnahmen aus ihrer tragischen Geschichte doch
lieber misshandelten Frauen und Opfern geben, die
es wirklich schwer im Alltag haben und die nicht im
Nachhinein nur Schwachsinn ablassen, wie auch du!

Schön, dass du dich hier als Held für mediengeile
"Opfer" siehst, aber die Realität schaut anders aus
und lebt in keinem Keller!
MyHomebound, 15. 12. '09 17:12
Re: Österreich
Mein Herz blutet in dem Fall gar nicht - es krampft schon...
Das viele hier ausdrücken ,ist nicht Neid auf das Vermögen...Es ist ihre Unglaubwürdigkeit - von Beginn an.
Man kann nicht auf der einen Seite verlangen, daß einem auf die Dauer der Märtyrer-Status abgenommen wird (abgesehen von Einkäufen, Autowaschen, Skifahren und angeblich keine Möglichkeit zur Flucht - wo hat sie
Skifahren gelernt ??), man auf der anderen Seite sowas von Überpräsent in den Medien mit so einem Selbstbewußtsein ist, welches schon an Hand der
Gesprächsführung von ihrer Seite zeitweise in der Ausdrucksweise fast rotzig anzuhören war. Und von Zeit zu Zeit muß sie halt immer wieder ins Rampenlicht. Das geht uns auf den Wecker - diese Zwangsbeglückung ihrerseits v. N.K.!!!
grenzenlos24, 16. 12. '09 08:39
Re: Österreich
Natürlich steht hier Natascha K. nur in einer Reihe anderer
Sherman Mc Coy's, die herhalten müssen, damit manche Medien billig zu guten Verkaufszahlen kommen. Ohne öffentliches Interesse wäre dieser Frau ein ganz anderes Schicksal zuteil geworden, ein besseres in Frieden ohne den Neid und die Missgunst eines halben Landes das an seiner eigenen Unwissenheit und seiner kleinformatigen Welt erstickt. Für mich ist z.b. 100% klar dass sie nicht gehen konnte auch wenn sie die Chance hätte, sie hat durch das ganze eine co-dependente Persönlichkeitsstörung entwickelt. Und Vasant das wort lest man von links nach rechts, nur so als Hilfestellung und wenn du möchtest kann ich dir gerne ein paar VHS Kurse für ein besseres Deutsch durchmailen....
galileo2, 15. 12. '09 07:10
man oh man, wenn ich die schon sehe
na dieser Lügenbold hat es notwendig über österreich her zuziehen. ich würde vorschlagen, nehmts ihr die Staatsbürgerschaft weg u schmeißt sie raus samt ihrer verlogenen mutter.
nizofa, 15. 12. '09 16:17
Re: man oh man, wenn ich die schon sehe
ich erkläre mich bereit beide Damen bis zur Grenze zu bringen, würde dort auch ausharren und darauf achten, dass sie nicht wieder umkehren!!!
thenexturigeller, 14. 12. '09 20:24
Irgendwie tut sie mir schon leid
Mit ihrer Feststellung, dass es in Österreich viel Missgunst gibt, scheint Natascha Kampusch recht zu haben, wenn man sich die Posting hier anschaut. "Die Menschen sollten sich freuen, dass ich das halbwegs gesund überstanden habe." meint sie selber. Irgendwie tut sie einem dann doch auch leid. Sie hat einfach nicht zeitgerecht den Absprung aus der Öffenltichkeit geschafft und sucht sie auf eine gewisse Weise sogar immer wieder. Ich find das auch nicht grade prickelnd und mir geht sie damit auch schon auf die Nerven aber deshalb muss man doch nicht gleich so gemein über sie herziehen und auch noch Verleumdungen und Mutmaßungen in den Raum stellen.
nonane, 15. 12. '09 09:08
Re: Irgendwie tut sie mir schon leid
Es ist eine bodenlose Frechheit dass Zeitschriften wie NEWS sich beleidigt fühlen und Natascha hinstellen als wäre sie eine Verräterin!

Sie hat gegen die Medien und ihre Reporter gewettert ---> und nicht gegen Österreich und die Österreicher!

News sollte angezeigt werden ---- so wie sie HC angezeigt haben!!! Wegen übler Nachrede und Rufmord!
tiroleradler, 14. 12. '09 20:19
na ja .........
liebes fräulein kampusch...

offensichtlich ist es ihnen entgangen,dass sie immer wieder
die öffentlichkeit suchen und aus diesem grunde wahrscheinlich
in ihrem ganzen leben nie die ruhe finden werden.welche sie sich doch soooooooooooo sehr wünschen.......
wer sich selbst so in die medien stellt,sollte besser schweigen...
dann kräht kein hahn mehr nach ihnen..
denn es gibt auch andere opfer anderer täter,welche nicht
täglich in den medien vertreten sind....wünsche ihnen einen
schönen advent...und nutzen sie diesen eventuell zu einer
denkpause...dann werden auch sie die ruhe finden,welche sie
sich wünschen...............................
Vasant, 14. 12. '09 20:02
Was wurde eigentlich aus der Kampusch Stiftung?
Mich würde interessieren, was aus der Kampusch Stiftung
für misshandelte Frauen wurde bzw. was ist mit den dafür
eingelangten Spendengeldern passiert??

Schon interessant und plötzlich hört und sieht man nichts
mehr;)) Ich werd morgen auch ne steuerfreie Stiftung für
meine Weihnachtsgeschenke eröffnen;)
Vasant, 15. 12. '09 15:53
Re: Was wurde eigentlich aus der Kampusch Stiftung?
Interessiert mich immer noch!!!
pusher23, 14. 12. '09 19:38
keine eigenen sorgen?
jaa da spriessen die comments wieder, aber bei wirklich wichtigen Themen schreibt wieder kein Hund was dazu!!!
MyHomebound, 14. 12. '09 19:42
Re: keine eigenen sorgen?
DU schreibst ja auch...!!!
pusher23, 15. 12. '09 00:00
Re: keine eigenen sorgen?
ohne weiteren kommentar
nizofa, 14. 12. '09 19:33
Keine Glaubwürdigkeit mehr,weil penetrante Medien???
Geht Fr.Kampusch jetzt den Deutschen auf den Sack?
In Österreich kann sie aufgrund ihrer einstudierten und unglaubwürdigen Aussagen kein Mensch mehr sehen und hören, deswegen ist ihre Bildschirm- und Zeitungspräsenz auf ein Minimum gesunken, was natürlich auch Auswirkungen auf ihre Einkünfte hat, ohne die sich sich auf Dauer ihre teure Wohnung im 1. Bezirk in der Rotenturmstraße - eine noble Adresse übrigens, vielleicht nicht mehr leisten wird können.
Vasant, 14. 12. '09 20:09
Re: Keine Glaubwürdigkeit mehr,weil penetrante Medien???
Bin schon gespannt, wann die Kampusch bei BIG BROTHER
im Container sitzt;) Die Qualifikation hätte sie ja eindeutig;)
grenzenlos24, 15. 12. '09 08:43
Re: Keine Glaubwürdigkeit mehr,weil penetrante Medien???
wahnsinn wer ist denn dein Pointenschreiber, stefan raab, benito mussolini oder schreibst du dir sowas sogar selbst?