Montag, 14. Dezember 2009

Attacke bei Chanukka-Fest: Palästinenser
biss Wiener Rabbi fast seinen Finger ab

  • Kultusgemeinde nimmt die Regierung in Pflicht
  • Vorgehen gegen "radikale Moslems" gefordert

Während die einen ein Licht entzündeten, brannten dem Anderen offenbar die Sicherungen durch: Ein Palästinenser attackierte beim traditionellen Auftakt zum jüdischen Lichtfest Chanukka den Leiter der Wiener Lauder-Chabad-Schule.

Die Polizei bestätigte Meldungen israelischer Medien, wonach der staatenlose Mann sich auf Rabbi Dov Gruzman stürzte und auf ihn einschlug. Als dieser sich zur Wehr setzte, verbiss sich der Mann in Gruzmans Finger und verursachte ihm laut Polizei "eine erhebliche Bisswunde". In israelischen Internet-Medien hieß es, er habe "Teile des Fingers abgetrennt". Der Palästinenser wurde festgenommen, der Rabbi zur Beobachtung ins Spital eingeliefert.

Kultusgemeinde nimmt Regierung in Pflicht
Die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG) nimmt die Bundespolitik in die Pflicht. "Der österreichischen Regierung kommt die Verpflichtung zu, gegen radikale Moslems, Terroristensympathisanten und neonazistische Provokateure mit der nötigen Ernsthaftigkeit vorzugehen, anstatt eine Minarett-Diskussion zu führen", wurde in einer Aussendung gefordert.

Trotz des Vorfalls zeigt sich die IKG weiter offen gegenüber dem Islam: "Muslimen in Österreich gebührt das gleiche Recht auf freie Religionsausübung wie anderen auch."

Das achttägige jüdische Lichterfest "Chanukka" (hebräisch: Einweihung) erinnert an die Neuweihe des Tempels in Jerusalem im Jahre 165 vor der christlichen Zeitrechnung. Nach der Befreiung des Landes wollten die Juden ihren Tempel durch das Anzünden des alten achtarmigen Leuchters (Menora) neu weihen, der nach Glaubensvorschriften nie ausgehen darf. Der Legende nach fanden sie jedoch in einem Versteck nur ein kleines Kännchen geweihten Öls, das aber wie durch ein Wunder acht Tage lang in dem Leuchter brannte, bis neues Öl gewonnen wurde. Daran erinnert am Channuka-Fest das täglich fortschreitende Anzünden der Menora-Lichter.

(apa/red)

14.12.2009 11:43
Vasant, 14. 12. '09 14:29
Unsere Regierung hat viele andere Pflichten und Aufgaben!
Abgesehen davon, dass hier jeder im Land das Recht hat
seinen Glauben zu feiern und wir nicht nur hier aktuell,
sondern auch schon bei den normal friedlichen Indern mit
gewalttätigen Ausschreitungen zu rechnen haben will uns
nun die IKG sagen, was unsere Regierung zu tun hat?

Ist das eigentlich noch unser Land, oder müßen wir es
ständig den Anderen recht machen? Wir haben selbst
genug Probleme und Sorgen und viele entstehen auch
durch solche Veranstaltungen und dann wollen uns die
auch noch erzählen, was bei uns falsch läuft? Also ganz
ehrlich ... da greifst dir nur mehr am Kopf und wunderst
dich!

Und ich brauch keine IKG damit ich weiß, dass auch
Muslime ein Recht auf Religionsfreiheit in Österreich
haben! Auch Österreicher haben ein Recht auf RUHE
im Land!


Meine Meinung!
ma.li, 14. 12. '09 19:10
Re: Unsere Regierung hat viele andere Pflichten und Aufgaben!
das ist okay, wenn die ikg unsere regierung auffordert, gegen radikale moselms vorzugehen. oder findest du das fein, dass fingerabknabbernde hamas-fans frei herumlaufen? was, wenn einem pfarrer bei der christmette sowas passiert? da ist es doch auch recht, wenn der fingerbeisser bestraft wird? und da wir alle gleich sind, haben wir alle das recht auf unsere finger. es ist nicht fair, das chanukka-fest zu stören. ich will am 24. auch keine radikalen leute in meiner kirche haben. darum bin ich der meinung:
diese feste verursachen keine tumulte, aber diejenigen, die sie nicht respektieren. das ikg hat total ruhig reagiert, dieser hungrige palästinenser hat ein theater gemacht. ich glaube, du solltest IHM sagen, dass wir in unserem land ein recht auf ruhe haben. das finde übrigens auch.