Flugzeug abgestürzt: Neun Todesopfer
bei tragischem Crash kurz vor Amsterdam
- 25. Februar: Über 80 Personen bei Unglück verletzt
- Turkish-Airlines-Maschine in mehrere Teile zerbrochen

·BILDER vom Unglück
am Flughafen Schiphol
KLICKEN: Maschine der
Turkish Airlines stürzt ab
·GRAFIK: Absturz- stelle in Amsterdam
Unglück kurz vor dem Flughafen Schiphol
·Turkish Airlines hat 22,5 Mio. Passagiere
Airline gehört zum Star Alliance-Luftfahrtbündnis
·Stichwort: Mehr
über die Boeing 737
Gilt als bisher erfolg-
reichstes Düsenflugzeug
Beim Absturz eines türkischen Flugzeugs mit 135 Menschen an Bord beim Amsterdamer Flughafen Schiphol sind neun Menschen ums Leben gekommen, darunter der Kapitän, sein Kopilot und ein Pilot in Ausbildung. Mehr als 80 Personen wurden verletzt. Die Boeing 737 der Turkish Airlines war beim Landeanflug auf ein Feld gestürzt und in mehrere Teile zerbrochen.
Die Maschine stürzte einen halben Kilometer vor Erreichen der Landebahn neben Wohnhäusern auf ein Feld. Das Heck wurde abgerissen, der Rumpf zerbarst kurz hinter dem Cockpit. Ein Triebwerk lag nahezu intakt neben dem Flugzeugwrack im Feld. Das zweite war etwa 200 Meter entfernt und erheblich beschädigt.
Höhenmesser war defekt
Ein defekter Höhenmesser hat das Flugzeugunglück ausgelöst. Auf einer Flughöhe von 700 Metern habe der linke Höhenmesser minus drei Meter angezeigt und den Auto-Piloten irregeleitet, sagte der Chef der niederländischen Sicherheitsbehörde, Pieter Van Vollenhoven. Passagiere berichteten, die Maschine sei im Landeanflug plötzlich stark abgesunken. Dann sei sie mit dem Heck zuerst auf dem Boden aufgekommen, neben einer Schnellstraße entlanggeschlittert und in einem Feld zum Stehen gekommen.
Der türkische Verkehrsminister Yildirim hatte zunächst gesagt, bei dem Unglück sei niemand ums Leben gekommen, es habe lediglich Verletzte gegeben. Dem darauffolgenden Jubel der bangenden Angehörigen folgte bittere Enttäuschung.
Schiphol ist der Flughafen mit dem fünftgrößten Passagieraufkommen in Europa. Im Jahr 2007 starteten und landeten dort fast 48 Millionen Fluggäste.
(apa/red)










