Montag, 7. Dezember 2009

Mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche:
Facebook gründet globalen Sicherheitsbeirat

  • Überarbeitung des Hilfe-Bereichs als erster Schritt
  • Immer mehr Jugendliche nutzen das Online-Netzwerk

Das Social Network Facebook legt seinen Fokus noch stärker auf das Thema Sicherheit und gründet einen globalen Beirat mit fünf Internet-Sicherheitsorganisationen. Wie das Unternehmen bekannt gegeben hat, wird Facebook künftig gemeinsam mit den Organisationen aus Europa und Nordamerika am Aufbau einer Online-Bibliothek arbeiten, die Informationsmaterial für Lehrende, Eltern und Jugendliche bereithalten soll.

"Die Online-Bibliothek wird direkt auf Facebook im Hilfebereich integriert. Unsere Seite arbeitet schon länger eng mit den Sicherheitsorganisationen zusammen und will dem Thema nun eine noch breitere Aufmerksamkeit schenken", so eine Facebook-Sprecherin auf Nachfrage von pressetext.

Erster Schritt: Update für Hilfe-Bereich
Die fünf kooperierenden externen Organisationen werden ab sofort in Beraterfunktion für die Plattform tätig sein. Das "Facebook Safety Advisory Board" setzt sich zusammen aus Common Sense Media, ConnectSafely, WiredSafety, Childnet International und The Family Online Safety Institute (FOSI). Facebook will regelmäßig mit den Mitgliedern des Beirates in Kontakt treten und bestehende Sicherheitsmaßnahmen für seine User prüfen sowie neue Materialien zur Information entwickeln.

Als erste Aufgabe wird der Beirat die Beiträge zum Thema Sicherheit im Hilfebereich von Facebook überarbeiten. Ziel sei es, eine leicht verständliche Informationsquelle mit einem Bildungsangebot sowohl für Eltern und Lehrende als auch für die Jugendlichen selbst anzubieten.

Immer mehr Jugendliche auf Facebook
Abgesehen davon, dass es sich bei der Einrichtung des Beirates um ein grundlegendes Anliegen des Unternehmens handelt, wie auch die Facebook-Sprecherin betont, zeigen auch die Nutzerzahlen, dass Sicherheit für Jugendliche ein unumgängliches Thema geworden ist. Allein in Deutschland legte die Gruppe der 13- bis 17-Jährigen von Oktober auf November um 26 Prozent auf mittlerweile 759.840 Nutzer zu. Ältere Nutzer werden ebenfalls noch mehr, allerdings ist das Wachstum hier inzwischen deutlich langsamer.

7.12.2009 12:44