Donnerstag, 17. Dezember 2009

Nur wenige EU-Beamte lassen sich blicken:
Unspektakulärer Streik für Gehaltserhöhung

  • Keine Einigung über Lohnanpassung von 3,7 Prozent
  • Rat kann einen Teil der Beamten 'zwangsverpflichten'

Der Streik der EU-Beamten im Brüsseler Ratsgebäude verlief relativ unspektakulär. Von zahlreichen Teilnehmern an der Arbeitsniederlegung war nichts zu sehen, ganz im Gegenteil. In der Eingangshalle des Justus-Lipsius-Gebäudes hatten sich nur rund 30 bis 40 Personen versammelt, Transparente, wie man sie von österreichischen Streiks kennt, gab es praktisch kaum.

Allerdings sind durch den Streik die Beamten einfach großteils zu Hause geblieben. Normalerweise arbeiten von gut 3.600 Personen 2.800 im Rat. Diesmal sind lediglich rund 300 Beamte ins Justus-Lipsius-Gebäude gekommen. Der am gleichen Tag stattfindende Verkehrsministerrat, an dem Österreich durch Verkehrsministerin Bures vertreten ist, wird durch den Streik praktisch nicht gestört. Dafür sind alle anderen gut 20 Sitzungen von Arbeitsgruppen zu diversen Themen im Ratsgebäude wegen des Ausstands kurzfristig gestrichen worden.

Beamte zwangsverpflichtet?
Günther Lorenz von der Personalvertretung der EU-Beamten sagte, für einen Rat könne auch bei einem Streik eine gewisse Anzahl von Beamten "zwangsverpflichtet" werden. Dafür gebe es in der Streikregelung einen eigenen Anhang. Keine Probleme gibt es im Verkehrsministerrat bei den Dolmetschern, die von der EU-Kommission gestellt werden, wo ja keine Arbeitsniederlegung stattfindet. Einschränkungen seien dafür bei der schriftlichen Ausarbeitung von Dokumenten zu erwarten. Statt bis zu 25 Übersetzer pro EU-Sprache gebe es heute nur einen bis drei, so Lorenz.

Die Beamten protestieren gegen die Ablehnung einer Gehaltserhöhung von 3,7 Prozent für 2010 durch zahlreiche EU-Staaten. Nun soll ein neuerliche Versuch auf EU-Botschafterebene - der bereits fünfte - unternommen werden, um doch noch zu einer Einigung zu gelangen.
(apa/red)

17.12.2009 17:47
drahthuhn, 15. 12. '09 03:42
Es wäre an der Zeit...
....eine Liste der MOMENTANEN NETTO-Gehälter der Blutegel in Bruxelles zu veröffentlichen.
Traut man sich das nicht?
Unsere Pensionisten kriegen einen warmen Händedruck, man demontiert unseren Sozialstaat, weil man sich an dieses völlig irrsinnige Amerika anpassen will und diesen Schmarotzern wird alles in den Hintern geschoben?
Was soll's, Bewchwerden am Salzamt, nörgeln hilft ohnehin nicht und provoziert nur neue Lügen und Verdrehungen.
Am Rande bemerkt verdiente zum Beispiel schon 2001 einer der 300 Büroboten - 'huissiers' (Hauspostzusteller usw) netto Banane schamlose Euro 2.500.- (Damals noch, in den Zeiten des echten Geldes, DM 5.000.-) plus Zulagen, versteht sich. Man kann alldas ergoogeln, nur daß einem danach das große KOTZEN kommt!
All das KANN GAR NICHT GUT ENDEN!
dieeule1, 15. 12. '09 09:39
Re: Es wäre an der Zeit...
...dass die EU -(Europas Unfähige)Beamten doch endlich in den Streik treten würden und das hoffentlich bis zum St. Nimmerleinstag... denn dann können sie wenigstens keine weiteren Blödsinnigkeiten anstellen - uns allen wäre damit geholfen!!!
Vasant, 09. 12. '09 16:24
Die EU bringst wirklich total;)
Gegen die Manager konnte die EU nichts machen, einen
Teil der Wirtschaftskrise hat die EU ebenfalls mit zu
verantworten, die Politiker in Brüssel verdienen sich
dumm und deppert für NICHTS und nun fordern
(logischer Weise) auch noch ca. 50.000 Beamte, die
ja sämtliche Zahlungen aller Länder kennen dürften
eine Erhöhung ihrer Löhne, damit nicht nur die
"Spitzenpolitiker" in Brüssel abkassieren;)

Die EU kann NICHTS, bringt nur den Politikern etwas
und schadet allen Mitgliedsstaaten durch hirnlose und
teilweise saudumme Ideen (Nichtraucherlokale,
Sparlampen, Gurkenwinkel usw.)

Ich kann der Schweiz nur gratulieren, die auch ohne EU
sehr gut wirtschaftet und nicht untergeht, dass die sich
nicht verarschen hat lassen! Schei++ EU sag ich nur!!!

Die bringt nur den Politikern GELD und MACHT!