Austrian Airlines setzen den Tiefflug fort:
Passagierzahlen um 2,2 Prozent gesunken
- Vorstand Malanik: "Abwärtstrend wird schwächer"
- Im November insgesamt 741.200 Gäste befördert

·Schonfrist der AUA
hat ein Ablaufdatum
200 - 300 Jobs stehen im
Jänner auf Abschussliste
·Belegschaft der AUA
schnallt sich besser an
Neue Kündigungswelle
nach Quartalsverlusten?
·Mehrarbeit für AUA-
Piloten "indiskutabel"
Flugpersonal gegen Pläne
der Unternehmensführung
·Zielstrebig durch
die Turbulenzen
KLICKEN: Die Luftfahrt
blickt wieder nach vorne
Der zur Lufthansa gehörende heimische Carrier Austrian Airlines hat im November um 2,2 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahresmonat befördert. In den ersten elf Monaten des Jahres belief sich das Passagierminus auf 11,1 Prozent. "Der Abwärtstrend bei der Passagierentwicklung wird langsam schwächer. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben aber sehr schwierig, weil die Erträge nach wie vor stark unter Druck sind", kommentierten die AUA-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik diese Zahlen.
Die durchschnittliche Auslastung der AUA-Flüge sei im November mit 72,4 Prozent um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau gelegen. In Summe seien rund 741.200 Passagiere befördert worden. Von Jänner bis November lag das Passagieraufkommen bei rund 9,2 Millionen, die Auslastung sank um 1,2 Prozentpunkte auf 74,1 Prozent.
Auf der Kurz- und Mittelstrecke gab es im November im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 0,2 Prozent auf 640.200 Passagiere. Auf der Langstrecke sank die Zahl der Passagiere um 13,7 Prozent auf 73.800. Im Charter beförderte die AUA 27.200 Passagiere, um 18,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
(apa/red)
