Sonntag, 13. Dezember 2009

Plätze sieben & acht zum Abschluss der EM:
Mate schwimmt zu österreichischem Rekord

  • Dominik Koll verpasst eigene Bestmarke nur knapp
  • Spitzer und Nadarajah scheiden im Semifinale aus

Der Österreicher Hunor Mate hat in der letzten Schwimm-Finalsession der Kurzbahn-Europameisterschaften in Istanbul mit Rang sieben über 200 m Brust seine bisher beste EM-Platzierung erreicht. In 2:05,89 Minuten markierte der 26-Jährige OSV-Rekord. Dominik Koll kam im Endlauf über 200 m Kraul in 1:43,97 auf Platz acht. In 50-m-Semifinali schieden Martin Spitzer über Delfin in 23,26 als 18. und Fabienne Nadarajah über Kraul in 24,93 als 20. aus.

Mate hatte am Vormittag im Vorlauf die am 25. Jänner 2003 von Maxim Podoprigora in Berlin aufgestellte bisherige österreichische Bestzeit um 78/100 auf 2:06,17 gedrückt, blieb schließlich auch noch unter 2:06. "Das ist sehr okay", zeigte sich der gebürtige Ungar glücklich. "Im Sommer bei der EM in Budapest werde ich wahrscheinlich nur noch über 100 und 200 m Brust antreten, die 50 m aus dem Programm nehmen."

Koll war im Endlauf um 7/100 langsamer als bei seiner OSV-Bestleistung im Vorlauf, durfte trotz ausgebliebener Steigerung aber trotzdem sehr zufrieden sein. Der Linzer hatte sich nämlich am Vormittag nicht wohl gefühlt und mit einem Final-Verzicht spekuliert. Über 400 m Kraul war Koll Final-Neunter geworden. "Die Ergebnisse hier waren für mich wichtig. Jetzt ist das Anzug-Chaos vorbei, vorerst mache ich einmal Urlaub", meinte der 24-Jährige relaxt.

Spitzer hatte im Delfinsprint-Semifinale mit dem nationalen Rekord von 23,05 Sekunden Rang zehn belegt, doch mit einem verpatzten Semifinale vergab er seine Finalchance. "Wende und Anschlag habe ich nicht erwischt. Schade!" Nadarajah verfehlte im Kraulsprint den schon sechs Jahre alten OSV-Rekord von Judith Draxler wieder einmal nur knapp, diesmal waren es 12/100. "Nach so vielen Rennen in drei Tagen war ich schon müde", sagte sie dazu nur.

(apa/red)

13.12.2009 18:19