Um versöhnlichen Abschluss des Jahres: Kapfenberg empfängt Gäste aus Mattersburg
- Gregoritsch: "Wollen sehr gutes Jahr positiv beenden"
- Lederer: "Mit Zufriedenheit in Winterpause gehen"

Der Kapfenberger SV will am Samstag zumindest den Zehn-Punkte-Vorsprung auf Schlusslicht Austria Kärnten behaupten. Die Steirer (17 Punkte) haben allerdings alle zwei bisherigen Saisonduelle mit dem SV Mattersburg (22) verloren. Für die Burgenländer geht es darum, den Anschluss an die Ränge vier und fünf zu wahren.
Die Mattersburger haben dank eines Freistoßtores von Cem Atan am 3. August heuer bereits einmal im Franz-Fekete-Stadion (mit 1:0) gewonnen. Es war allerdings eines der seltenen Auswärts-Erfolgserlebnisse, von den jüngsten 27 Partien in der Fremde haben Michael Mörz und Co. nur 3 gewonnen (bei 6 Remis und 18 Niederlagen). "Wir haben in den Auswärtsspielen zuletzt gute Leistungen gebracht, in Ried muss man etwa erst einen Punkt holen", war Mattersburg-Coach Franz Lederer optimistisch.
Oberstes Ziel des Tabellensechsten, der ohne den gelbgesperrten Josef Hamouz auskommen muss, ist es zu punkten. "Wir wollen mit einer Zufriedenheit in die Winterpause gehen", betonte Lederer. Im Frühjahr wollen sich die seit zwei Spielen sieglosen Mattersburger nach oben orientieren. "Man wird im Frühjahr sehen, was die anderen machen. Ob nach oben noch etwas möglich ist", hat Lederer die Hoffnung auf eine Rangverbesserung noch keinesfalls aufgegeben.
Vorerst gelte es aber einmal in Kapfenberg zu bestehen. "Sie sind sehr heimstark, laufstark und kampfstark und haben mit Heinz und Fukal zwei Spieler, von deren Qualität andere Vereine keine Spieler haben. Auf die müssen wir besonders aufpassen", sagte Lederer über den Gegner. Die Hausherren wollen das Schlusslicht wenn möglich noch deutlicher an das Tabellenende schießen und vielleicht auch am LASK vorbei auf Rang acht ziehen. "Wir schauen nach vorne, mit einem Sieg könnten wir ans Mittelfeld anschließen", hoffte KSV-Trainer Werner Gregoritsch auf einen vollen Erfolg.
Unabhängig davon war der Trainer der Steirer aber mit dem Saisonverlauf schon jetzt zufrieden. "Wir wollen ein sehr, sehr gutes Jahr positiv beenden", betonte Gregoritsch, der die zuletzt gesperrten Schellander und Siegl sowie den verletzten Sencar im Gegensatz zur letzten Partie wieder zur Verfügung hat. Für Gregoritsch geht es in seinem 55. Bundesliga-Spiel auf der Kapfenberger Trainerbank darum, seine persönliche Heimbilanz auszugleichen.
(apa/red)
