FC Barcelona und Inter im Achtelfinale: Favoriten setzen sich in Gruppe F durch
- CL: Inter besiegt Kazan, Barca gewinnt in Kiew
- Auch VfB Stuttgart und Olympiakos sind weiter

Die großen Namen haben dem Druck standgehalten und bleiben der Champions League erhalten. Titelverteidiger Barcelona kam in der letzten Runde der Gruppenphase bei Dynamo Kiew zu einem späten 2:1-Sieg, in der selben Gruppe sicherte sich Inter Mailand mit einem 2:0-Erfolg gegen Rubin Kasan Platz zwei.
Ebenfalls ins Achtelfinale stiegen Stuttgart, das mit dem 3:1 gegen Unirea Urziceni eine eindrucksvolle Auferstehung erlebte, sowie Olympiakos Piräus (1:0 gegen Arsenal) auf. Lyon, Fiorentina, Sevilla und Arsenal hatten sich schon zuvor ihre Tickets gesichert. Urziceni, Kasan und Lüttich holten die noch freien Plätze in der Europa League.
Barcelona rannte in Kiew allerdings gut eine halbe Stunde lang einem Rückstand hinterher. In der zweiten Minute hatte Barca-Goalie Valdez nach einem Freistoß von Milewskij mit einem schweren Patzer das 1:0 für die Hausherren ermöglicht - der möglicherweise leicht abgefälschte Ball war dem Schlussmann durch die Hände gerutscht. Die Spanier zogen in der Folge aber ihr gewohntes Spiel mit fast 80 Prozent Ballbesitz auf und kamen in der 33. Minute zum verdienten Ausgleich: Abidal bediente nach Messis Vorlage den in den Strafraum stürmenden Xavi maßgenau, und der spanische Teamkicker rutschte perfekt zum 1:1 heran (33.). In der 86. Minute sorgte Messi dann mit einem präzisen Freistoß von der Latte ins Tor für das 2:1 und zerstörte damit die Europa-League-Träume von Kiew.
Inter durch
"Barca" behauptete in Gruppe F Platz eins, dahinter klassierte sich Inter Mailand. Vor der Partie gegen Rubin Kasan waren die Italiener noch punktegleich mit den Russen Dritte gewesen, machten mit einem 2:0-Sieg aber alles klar. Die Tore für die nur mäßig spielenden Hausherren erzielten Eto'o (31.) und Balotelli (64.), Kasan durfte sich immerhin über den Einzug in die Europa-League freuen.
Stuttgart schoss sich im Heimspiel gegen Unirea Urziceni innerhalb von nur elf Minuten aus der Krise - zumindest international ist ein Anfang gemacht. Neo-Trainer Christian Gross sah eine entfesselte Mannschaft, die ausgerechnet durch den Rumänen Marica per Kopf schon in der fünften Minute in Führung ging und dank Träsch nach einem Konter (8.) und Pogrebnjak (11.) alles klar gemacht hatte, bevor die Gäste überhaupt so richtig in der Mercedes-Benz Arena angekommen waren.
Nach der Pause gelang Urziceni nach einen schweren Abwehrfehler zwar in der 46. Minute durch Antonio Semedo das 1:3, die weiter überlegenen Schwaben spielten die Partie aber locker nach Hause und verdrängten den Gegner in Gruppe G noch von Platz zwei. Tabellenführer Sevilla setzte sich im bedeutungslosen Heimduell mit schwachen Glasgow Rangers dank eines Elfmeter-Treffers von Kanoute (8.) mit 1:0 durch.
Lyon vor Fiorentina
In Gruppe E, in der die Tickets schon vergeben waren, ging es nur noch um Platz eins. Den sicherte sich Florenz dank eines Tores von Gilardino in der 92. Minute, das den 2:1-Sieg bei Liverpool, das schon zuvor als Dritter feststand, bedeutete. Lyon half damit auch ein 4:0-Kantersieg bei Debrecen nichts.
In Gruppe H feierte Olympiakos Piräus im Heimspiel gegen den unumstrittenen Tabellenführer Arsenal einen 1:0-Erfolg (Leonardo, 47.) und sicherte sich so Rang zwei. Den Kampf um den Europa-League-Platz entschied Standard Lüttich zu seinen Gunsten. Die Belgier wurden ausgerechnet von ihrem türkischen Torhüter Bolat gerettet, der in der 95. Minute nach einem Freistoß per Kopf den Ausgleich zum 1:1 erzielte und sein Team damit im internationalen Geschäft hielt.
(apa/red)










