Nordkorea lässt mit sich reden: Bereitschaft
zu neuen Gesprächen über Atomprogramme
- Größere Kooperation mit den USA wird anvisiert
- "Sechser-Gespräche" liegen schon seit April auf Eis

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Die nordkoreanische Regierung will künftig wieder mit der internationalen Gemeinschaft über ihr umstrittenes Atomprogramm verhandeln. Dies teilte das nordkoreanische Außenministerium mit. Demnach sei man mit den USA übereingekommen "wieder miteinander zu kooperieren und Meinungsunterschiede einzugrenzen", hieß es aus Pjöngjang.
Die Gespräche mit dem US-Sondergesandten Bosworth (im Bild) seien "aufrichtig und offen" gewesen. Es sei Einvernehmen erzielt worden, die sogenannten Sechser-Gespräche weiterzuführen.
Gespräche seit April auf Eis
Bosworth war mit dem Ziel nach Nordkorea gereist, die internationalen Verhandlungen mit Pjöngjang wieder in Gang zu bringen. Nordkorea war im April nach einem zweiten Atombombentest aus den sogenannten Sechser-Gesprächen ausgestiegen.
Im Oktober hatte die Führung in Pjöngjang dann ihre Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Gespräche signalisiert, im Gegenzug forderte sie aber direkte Verhandlungen mit den USA.
Teilnehmer der Sechser-Gespräche sind neben den beiden koreanischen Staaten die USA, Japan, China und Russland. Bosworth reiste wieder aus Nordkorea ab.
(apa/red)
